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RobotersoftwareMotek Halle 7, Stand 7102

Das Fraunhofer IPA stellt die Robotersoftware oftware „drag+bot“ vor, die den Programmieraufwand von Robotern auf ein Minimum reduziert. Sie liefert fertige Programmbausteine, die sich über eine graphische Bedienoberfläche schnell und intuitiv zu komplexen Roboterapplikationen zusammenfügen lassen.

Zusätzlich vereinfachen Bedien- und Eingabehilfen die Parametrisierung der Bausteine. Damit sei kein Expertenwissen mehr nötig, um Roboter verschiedener Hersteller umzuprogrammieren.

Die Robotersoftware „Pitasc“ für kraftgeregelte Montageprozesse ermöglicht es, bisher manuell ausgeführte Prozesse wie das Montieren von Schaltschränken, wirtschaftlich sinnvoll zu automatisieren. Die Robotersoftware ist innovativ, weil die einmal modellierte Aufgabe auf neue Werkstückvarianten, andere Robotertypen und auf Roboter anderer Hersteller übertragbar ist. Zudem ist sie ähnlich einem Baukastensystem strukturiert: Die Robotersoftware enthält vielseitig einsetzbare und wiederverwendbare Programmbausteine, die Systemintegratoren bei der Einrichtung eines Robotersystems individuell zusammenstellen können und die direkt einsetzbar ist. Pitasc ist in drag+bot integriert und kann somit einfach genutzt werden.

Wenn ein Unternehmen beispielsweise Montageprozesse stärker automatisieren möchte, ist es entscheidend, die hierfür technisch und wirtschaftlich geeigneten Prozesse zu ermitteln. Das IPA bietet zu diesem Zweck die Automatisierungs-Potenzialanalyse an, mit der Unternehmen fundiertes Entscheiderwissen über all ihre Montagearbeitsplätze und -linien in der Produktion und geeignete Automatisierungsmöglichkeiten erhalten. So lassen sich „Quick wins“ systematisch erschließen und darauf aufbauend Konzepte erstellen und umsetzen.

Jetzt erfolgt diese Analyse erstmals mithilfe einer App, die eine Datenbasis enthält, den Vergleich einer neu geplanten mit einer bereits realisierten Lösung ermöglicht. Damit lässt sich der Planungsprozess deutlich vereinfachen.


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