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ifm0217Hannover Messe Halle 9, Stand D36

Sensoren einer Automatisierungslösung müssen sie nicht nur Messwerte oder Signale liefern, sondern diese müssen auch kommuniziert werden. Die Kommunikation sollte dabei möglichst einfach und nahtlos erfolgen – und zwar von der Sensorebene über Steuerungs- und Leitebene bis hinauf zur Unternehmensebene. Nur so lassen sich viele Vorteile von Industrie 4.0 überhaupt erst umsetzen. Daher setzt IFM Electronic auf IO-Link.

So lässt sich einfach digital mit Sensoren kommunizieren. Diese Schnittstelle, die in fast allen neuen Sensoren des Herstellers implementiert ist, ergänzt die herkömmlichen analogen Schnittstellen wie 4...20 mA. IO-Link hat mehr noch das Potenzial die analoge Messwertübertragung zu ersetzen. Da der Messwert digital übertragen wird, sind verfälschte Werte durch Störungen auf der Leitung praktisch ausgeschlossen. Größter Vorteil der IO-Link-Übertragung ist es, weitere Informationen wie Statusinformationen des Sensors gleichzeitig mit zu übertragen. Bei der Konfiguration von Sensoren bietet lässt sich die Parametrierung beispielsweise direkt von einem IO-Master übertragen, so dass ein aufwändiges Einstellen am Sensor entfallen kann.

Die neue Generation von IO-Link Mastern ist besonders robust und verfügt über zwei Ethernet-Ports mit Switch für Profinet. Zur Konfiguration der angeschlossenen Sensoren und Aktuatoren wird die Software „LR Device“ eingesetzt. Die intuitive Software findet alle IO-Link-Master im Ethernet-Netzwerk und erstellt eine Übersicht über die gesamte Anlage.

Zusätzlich bietet die IO-Link-Anbindung der Sensoren die Möglichkeit, Sensordaten für übergeordnete ERP-Systeme zu verwenden. Der Automatisierer bietet hierfür den sogenannten Linerecorder an, der eine bidirektionale Kommunikation zwischen einer großen Zahl unterschiedlicher Schnittstellen erlaubt. Damit ist eine Kommunikation zwischen ERP-Systemen auf der einen Seite und den Daten der Geräte aus der Feld-, Steuerungs- und Leitebene auf der anderen Seite möglich. Die Daten können mit diesem System direkt in Richtung ERP-System übertragen werden, ohne dass die SPS in der Automatisierungslösung zusätzlich belastet wird. Diesen direkten Weg der Sensordaten unter Umgehung der Steuerungsebene bezeichnet ifm als Y-Kommunikation.

Aktuell sind etwa 500 IO-Link-Produkte im Programm von IFM und jedes Jahr kommen 100 bis 150 weitere Produkte dazu.


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