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belden0215 2Belden hat gemeinsam mit Weidmüller eine modulare Infrastrukturbox für die Anbindung von Fertigungsmodulen entwickelt. Diese standardisierte Schnittstelle, die in einer Pilot-Produktionslinie der Technologie-Initiative Smart Factory erstmals vorgestellt wurde, bildet gemäß dem Anforderungsprofil von Industrie 4.0 eine wesentliche Voraussetzung für die standortübergreifende Erfassung von Fertigungsinformationen im Internet der Dinge.

Die Infrastrukturbox, die flexibel integriert und nach dem Plug-and-Play-Prinzip in Betrieb genommen werden kann, ist mit allen Fertigungsmodulen innerhalb Smart Factory herstellerübergreifend kompatibel und bietet maximale Transparenz und größtmögliche Funktions- und Datensicherheit sowie höchsten Schutz für Personen und Anlagen. Dadurch ermöglicht sie ohne erhöhten Arbeitsaufwand und Durchlaufzeiten eine schnelle Datenkommunikation, über die unter anderem Steuerbefehle und Statusinformationen übertragen werden und eine zuverlässige Energieversorgung für effiziente Produktionsprozesse mit kleinsten Losgrößen.

Über die Infrastrukturbox wird jedes Fertigungsmodul mit allem versorgt, was auf der Infrastrukturseite erforderlich ist. Die Anforderungen an entsprechende Lösungen lauten schnelle Datenübertragung, zuverlässige Energieversorgung sowie flexible und zugleich sichere Integration.

Diese Anforderungen erfüllt die Lösung von Belden und Weidmüller, die in höchsten Schutzarten von IP54 bis IP69K wie auch für den Einsatz im Explosionsschutzbereich zur Verfügung steht. Sie besteht aus dem Connected-Security-Modul der Belden-Marke Hirschmann, das eine hochverfügbare Datenkommunikation zwischen der Leit-, Steuerungs- und Aktor-/Sensortechnik gewährleistet sowie Komponenten zur integrierten Energiemessung von Weidmüller.

Mit der Infrastrukturbox haben die Partner eine Lösung entwickelt, die eine standardisierte Verkabelung für die Datenkommunikation und die Energieversorgung von Fertigungsmodulen ermöglicht und dabei Safety- wie Security-Aspekte unterstützt. Je nach Anforderungen an Effizienz, Verfügbarkeit und Sicherheit kann die Infrastrukturbox sowohl in Ring-, Bus- und Sterntopologien als auch im Inselbetrieb eingesetzt werden. Außerdem ermöglicht sie eine zentrale Energieversorgung über dezentrale Quellen. Ihr modularer Aufbau sorgt darüber hinaus für größtmögliche Flexibilität. So kann beispielsweise die Anzahl der Ein- und Ausgänge individuell festgelegt oder später auch nachgerüstet werden.
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