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Pepperl+FuchsIm Spätsommer 2009 führten die Namur und die Hart Communication Foundation (HCF) einen Feldtest bei der BASF in Ludwigshafen durch, den Pepperl+Fuchs aktiv unterstützte. Das Ergebnis: "Wireless Hart" ist eine zukunftsfähige Technologie, die für mobile und flexible Anwendungen prinzipiell eingesetzt werden kann. Zur Hannover Messe stellte Pepperl+Fuchs die ersten verfügbaren Produkte vor.

Die Namur Empfehlung NE124 definiert Anforderungen für Funkkommunikation in der Prozessautomation. Eine zentrale Forderung ist ein offener Standard, der von vielen Herstellern unterstützt wird. Der einzige, heute verfügbare Standard ist Wireless Hart. Damit das Netzwerk einwandfrei funktioniert, müssen alle Wireless Hart-Geräte miteinander kompatibel und interoperabel sein. Um dies sicherzustellen, hat die HCF zusammen mit der Namur und BASF sowie mit Herstellern von Wireless Hart-Produkten, darunter auch Pepperl+Fuchs, einen Feldtest durchgeführt. Hierbei wurde die Brauchbarkeit von Wireless Hart im Hinblick auf die Namur-Empfehlung NE124 getestet. Pepperl+Fuchs hat diese Gelegenheit genutzt, den Reifegrad der Spezifikation und den darauf aufbauenden Entwicklungen zu testen und sich an dem Feldtest mit dem Gateway und dem Temperaturmessumformer beteiligt. Der von Pepperl+Fuchs ebenfalls angebotene Adapter wurde vom Kooperationspartner Endress+Hauser beigestellt.Pepperl+Fuchs2

Das Ergebnis des Feldtests offenbarte dabei Stärken, aber auch noch offene und verbesserungsfähige Punkte. Als positiv wurden die Robustheit der Funkkommunikation und die nicht abschaltbaren Sicherheitsmechanismen genannt. Negativ fielen die mangelhafte Host Integration und die Batterievielfalt auf. Zur Verbesserung wurde vorgeschlagen, die Netzwerkdiagnose auf wenige Kennzahlen zu reduzieren anstatt sich auf umfangreiche Statistiken zu stützen. An allen negativen Punkten wird natürlich mit Hochdruck gearbeitet.

Das Gesamtergebnis kann sich in den Augen von Pepperl+Fuchs durchaus sehen lassen: Die Kerntechnologie kann als ausgereift gelten; die funkbasierte Kommunikation zwischen den Geräten verschiedener Hersteller funktioniert gut. Somit steht prinzipiell einem Einsatz nichts im Wege. Die Host-Integration und die Anbindung an Leitsysteme sind sicherlich verbesserungsfähig, aber durch die Unterstützung aller notwendigen DD- und DTM-Varianten durch Pepperl+Fuchs realisierbar.


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