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Die ODVA hat die Veröffentlichung von Weiterentwicklungen der Ethernet/IP Specification bekannt gegeben, in denen aufgezeigt wird, wie Geräte, die auf dem Hart-Kommunikationsprotokoll basieren, in eine Ethernet/IP-Architektur integriert werden können. Die Erweiterung um diese Fähigkeit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg der Optimierung von Ethernet/IP für Prozessindustrien. Den Benutzern wird damit ein Mechanismus zur Integration bestehender Infrastrukturen und gleichzeitiger Nutzung der Vorteile des industriellen Ethernets bereitgestellt.

In dieser Ausgabe wird ein Standardmechanismus für die Integration von Hart-Geräten in die Common Industrial Protocol-(CIP)Suite definiert. Mit diesem Mechanismus kann ein CIP-Originator so mit einem Hart-Gerät kommunizieren, als wäre es ein natives CIP-Gerät. Dadurch ist eine nahtlose Kommunikation zwischen CIP-basierten Geräten und Hart-basierten Geräten möglich, ohne dass Änderungen an vorhandenen Hart-Geräten oder CIP-Originatoren wie industriellen Steuerungssystemen erforderlich sind.

„Die Integration konventioneller Hart-I/O-Module ist ein weiterer Schritt in der Verwirklichung der Vision der ODVA bezüglich der Optimierung von Prozessintegration“, so Olivier Wolff, Vorsitzender der technischen Arbeitsgruppe der ODVA für Ethernet/IP in den Prozessindustrien. „Nachdem jetzt die anfängliche Phase der Integration konventioneller Feldgeräte in industrielle Steuerungssysteme und Assetmanagement-Systeme abgeschlossen ist, wird die Organisation ihre Arbeit an der Anpassung von Ethernet/IP an das volle Spektrum der Anforderungen der Prozessindustrien fortsetzen, einschließlich Profilen für Feldgeräte zur Vereinfachung der Geräteintegration, NE107-Diagnosefunktionen und umfassender Gerätekonfigurationsmethoden.“


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