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Cognex stellte heute seine Identifikationslösung für die Gepäckabfertigung an Flughäfen vor: Erstmals überwindet das bildbasierte, automatische Tag Reader System (ATR) die Einschränkungen der derzeitigen laserbasierten Gepäck-ID-Systeme. Die Technologie von bietet erheblich höhere Leseraten als laserbasierte Systeme und verringert gleichzeitig die Kosten, die durch die manuelle Auslieferung von verloren gegangenem oder zu spät geprüftem Gepäck entstehen.

Gepäckabfertigung an einem internationalen Flughafen

Die ABH-ID Lösung verwendet eine bewährte, in der Luftfahrtbranche anerkannte Technologie, welche selbst schwer decodierbare Codes liest und an kritischen Knotenpunkten wie Transferbändern, an denen Gepäcketiketten oft durch Be- und Entladevorgänge am Flugzeug beschädigt werden, hohe Leseraten bietet.

Bisher war das Lesen von Transfer-Etiketten aufgrund der während der zahlreichen Abfertigungsvorgänge entstandenen Beschädigungen für jedes Gepäckstück schwierig. Das Identifikations- und Trackingsystem bietet die Leistungsvorteile bildbasierter Lesegeräte zu den konkurrenzfähigen Preisen laserbasierter Systeme. Bei Felddemonstrationen an einer internationalen Transferlinie konnte der Bildverarbeiter die Leseraten im Vergleich zu den vorhandenen Laser-Lesegeräten um bis zu 15 % steigern.

Die neue Lösung ist besonders wichtig, da der neue Beschluss 753 der International Air Transport Association, der im Juni 2018 in Kraft tritt, von ihren Mitgliedsgesellschaften verlangt, dass die Gepäckerfassung und -abfertigung an drei Stellen des Gepäckwegs nachgewiesen wird: Beladung, Transfer und Ankunft. Bei jedem Handlingvorgang eines Gepäckstücks können die Qualität und Lesbarkeit des Gepäcketiketts durch Verschmieren, Verkratzen oder Witterungseinflüsse beeinträchtigt werden. Die ABH-ID Lösung besitzt die außergewöhnliche Fähigkeit, beschädigte Etiketten schnell und genau zu lesen.


Die ABH-ID Lösung beinhaltet die fest montierten bildbasierten „Dataman“ Barcode-Lesegeräte. Bildbasierte Lesegeräte haben keine beweglichen Teile und sind daher im Gegensatz zu Laserscannern, deren Teile dem Verschleiß unterliegen oder ausfallen können, nahezu wartungsfrei. Die Lösung beinhaltet auch die zum Patent angemeldete „Xpand“ Technologie, die so flexibel ist, dass sie selbst auf kleinstem Raum Platz findet. Sie bietet eine bessere Redundanz und ein größeres Sichtfeld. Dadurch wird der Einbau einfacher und die Gesamtkosten des Systems verringern sich.
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