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Hannover Messe Halle 25, Stand D30

Mayr Antriebstechnik reagiert auf den anhaltenden Trend zur Automatisierung und hat daher das Leistungsspektrum seiner Kupplungen und Bremsen deutlich erweitert. Neue Ausführungen des intelligenten Moduls „Roba-brake-checker“ zur sensorlosen Überwachung und Versorgung von Sicherheitsbremsen eröffnen neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring – insbesondere auch für Anwendungen in Robotik und Automation.

Der Automatisierungsgrad steigt, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter wird immer enger – in allen wichtigen Industriebranchen sind die Roboter auf dem Vormarsch. Maschinen und Anlagen werden immer leistungsdichter, immer schneller. Die damit steigenden Anforderungen an die einzelnen Antriebs-Komponenten erfüllt der Spezialist aus Mauerstetten im Allgäu mit seinen Sicherheitsbremsen, Sicherheitskupplungen und Wellenkupplungen.

Schlank - fluidfrei - überwachbar

So sind zum Beispiel die kleinen, leistungsstarken Sicherheitsbremsen der „Roba-servostop“-Baureihe mit ihrer schlanken Bauform und dem geringen Gewicht auf die Anforderungen der Robotik zugeschnitten. Die fluidfreie Linearbremse „Roba-linearstop“ in elektromagnetischer Ausführung wurde zur Absicherung schwerkraftbelasteter Vertikalachsen in Anwendungen konzipiert, bei denen keine Kompressoren bzw. Aggregate für Druckluft oder Ölhydraulik in Frage kommen – wie in Medizintechnik oder Lebensmittel- und Pharmaindustrie mit hohen Hygienestandards.

Ebenfalls für diese Bereiche eröffnen sich mit dem intelligenten Modul Roba-brake-checker neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring. Denn mit einer neuen Ausführung des Moduls können jetzt dank noch feinerer Auswertung auch kleine Bremsengrößen ab einem Bremsmoment von 0,7 Nm versorgt und überwacht werden. Die Roba-linearstop ist damit heute nicht nur die einzige elektromagnetische Stangenbremse auf dem Markt, sondern jetzt mit Hilfe des Moduls auch in den kleinen Baugrößen überwachbar.

Sensorloses Bremsenmonitoring

mayr40119Das intelligente Modul Roba-brake-checker arbeitet ohne Sensoren. Stattdessen erkennt es durch die Analyse von Strom und Spannung die Bewegung der Ankerscheibe und weiß zu jedem Zeitpunkt, in welchem Zustand sich die Bremse befindet. Es überwacht neben Schaltzustand, Temperatur und Verschleiß auch Zugweg- oder Zugkraftreserve, also ob der Magnet noch in der Lage ist, die Ankerscheibe anzuziehen. Mit dem Modul bietet der Antriebsspezialist als einziges Unternehmen im Standard eine intelligente Lösung für die sensorlose Überwachung elektromagnetischer Bremsen an.

Der Roba-brake-checker lässt sich einfach und schnell in Maschinen und Anlagen integrieren und auch bestehende Installationen können problemlos nachgerüstet werden. Gerade auch bei kleinen Stückzahlen ist das Modul eine kostengünstige Lösung. Dass beim Monitoring mit dem Roba-brake-checker die Bremsen in Standardausführung zum Einsatz kommen, bietet nicht nur Vorteile in Hinblick auf Kosten und Lieferzeit, sondern kommt zum Beispiel auch beim Korrosionsschutz zum Tragen. Denn die Bremsen können einfach, schnell und sicher überlackiert werden – zum Beispiel wenn die Korrosionsbelastung sehr stark ist und gemäß der Norm DIN EN ISO 12944 Schutzmaßnahmen erforderlich sind, z. B. bei Windkraftanlagen oder Anwendungen im maritimen Bereich.

Elemente-, Freischalt- und Wellenkupplungen

mayr20119Neben Sicherheitsbremsen und den dazugehörigen Ansteuer- und Überwachungsmodulen entwickelt und fertigt Mayr seit Jahrzehnten bewährte Sicherheitskupplungen und Wellenkupplungen und steht für zuverlässige Komplettlösungen aus einer Hand. Und so hat das Unternehmen auch das Leistungsspektrum seiner Sicherheitskupplungen deutlich erweitert. So wurde die Leistungsdichte mit der neuen Baureihe „EAS-HT High-torque“-Elementekupplungen verbessert und die Auswahl an möglichen Bohrungen deutlich erweitert.

Dazu kommt eine neue Baureihe der „EAS-compact“-Freischaltkupplung, in die das Unternehmen seine jahrelange Erfahrung und die Erkenntnisse aus zahlreichen Versuchsreihen einfließen hat lassen. Die Kupplungen tragen damit den stetig steigenden Anforderungen an Drehzahl und Dynamik Rechnung. Zudem wurden die „EAS-HSE“-Highspeed-Elementekupplungen für Hochgeschwindigkeits-Anwendungen um zwei kleine Baugrößen erweitert.

mayr30119Im Bereich der Wellenkupplungen haben die Ingenieure u. a.  den Drehmomentbereich der großen „Roba-DS“-Lamellenpaketkupplungen erweitert und bieten damit auch für Bereiche größer 100.000 Nm zuverlässige Anbindungen für Messflansche. Nicht zuletzt wurde der Standardbaukasten bei den spielfreien, leistungsstarken Servokupplungen vergrößert. Neue, moderne Fertigungsverfahren sorgen zudem für günstige Preise und kurze Lieferzeiten.


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Weitere News von Mayr Antriebstechnik

  • Anwenderbericht Die größten Maschinen, die auf der Baustelle des Semmering-Basistunnels derzeit unter Tage graben, sind zwei Tunnelvortriebsmaschinen. Zum Überlastschutz dieser Schwergewichte kommt die Sicherheitskupplung EAS-HT von Mayr Antriebstechnik zum Einsatz. Diese Kupplungen lösen zuverlässig und nachvollziehbar aus und schützen die Antriebskomponenten nachhaltig. Sie sind nicht manipulierbar und das werksseitig eingestellte Drehmoment ist auch nach dem Ausrasten wieder verfügbar. Die Wiederinbetriebnahme erfolgt zudem einfach und schnell, ohne zusätzliches Werkzeug.
  • FMB Halle 20, Stand C31; SPS Halle 4, Stand 278 Anwenderbericht Die Anlagen zur Herstellung von Käse sind genauso ausgereift wie die Feinkost selbst. Der französische Hersteller von Produktionslinien für die Herstellung von Käse- und Milchprodukten Chalon Mégard setzt in seinen Maschinen auf zuverlässige Linearbremsen von Mayr Antriebstechnik. Die korrosionsgeschützen Bremssysteme halten den Einsatzbedingungen in der Lebensmittelindustrie problemlos stand und sorgen zum Beispiel in einer vertikalen Förderanlage dafür, dass die schweren Käselaibe nicht abstürzen.
  • SPS Halle 4, Stand 278 Mayr Antriebstechnik stellt neue Ausführungen des „Roba-brake-checker“-Moduls vor, mit denen sich jetzt auch kleine Bremsenbaugrößen überwachen lassen. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten für das Bremsenmonitoring – gerade auch bei Federdruckbremsen in Servomotoren und für Anwendungen in Robotik und Automation.
  • FMB, Halle 20, Stand C31 Titelstory Das traditionsreiche Familienunternehmen Beyer Maschinenbau plant, entwickelt und baut effiziente Pack- und Palettieranlagen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie. Die patentierten „Roba-DS“ Lamellenpaketkupplungen von Mayr Antriebstechnik übertragen in diesen Anlagen präzise Drehmomente. In Hubanwendungen sorgen die „Roba-linearstop“ Sicherheitsbremsen zuverlässig für die Sicherheit von Mensch und Material.
  • Motek Halle 6, Stand 6324 Mayr Antriebstechnik präsentiert spielfreie Wellenkupplungen für alle Antriebskonstellationen und zuverlässige Sicherheitsbremsen für Vertikalachsen. Hier gibt es Neuheiten in dem Standardbaukasten. Das intelligente Überwachungsmodul „Roba-brake-checker“ wartet mit neuen Ausführungen auf. Es überwacht und versorgt Sicherheitsbremsen sensorlos und liefert Daten die Sicherheit.
  • EMO Halle 8, Stand E45 Mayr Antriebstechnik bietet mit seinen Kupplungen und Bremsen Komplettlösungen aus einer Hand für den zuverlässigen Schutz von Werkzeugmaschinen und Bearbeitungszentren. So sorgt zum Beispiel ein breites Spektrum an spielfreien, leistungsstarken Servokupplungen für eine sichere Verbindung zwischen den Wellen. Und für die Absicherung schwerkraftbelasteter Achsen steht ein breites Portfolio an zuverlässigen Sicherheitsbremsen bereit.
  • Das Mauerstettener Maschinenbau-Unternehmen Mayr Antriebstechnik feiert das 25-jährige Jubiläum seines Standorts in Polen. Die ehemalige kleine Fertigungsstätte hat sich heute zu einem modernen, effizienten Industrieunternehmen mit rund 400 Mitarbeitern entwickelt – mit tatkräftiger Unterstützung aus dem Allgäu.
  • Mit Ferdinand Mayr (r.), dem Enkel von Fritz Mayr, tritt jetzt die fünfte Generation in die Geschäftsführung der Chr. Mayr GmbH + Co. KG ein. Damit stehen zukünftig drei Geschäftsführer generationsübergreifend für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Innovation in dem 1897 gegründeten Unternehmen.
  • Schwebende Lasten stellen in Maschinen und Anlagen, insbesondere in Werkzeugmaschinen, Handling-Systemen, Montageeinrichtungen, Hebezeugen, Kranen und Bühnenwinden, ein erhebliches Gefährdungspotenzial dar – besonders dann, wenn sich Personen darunter aufhalten. Mit Sicherheitsbremsen lassen sich Abstürze vermeiden. In dem Anwenderseminar von Mayr Antriebstechnik erfahren die Teilnehmer, wie man Fehler bei der Auslegung vermeidet.