Industrie aktuell

Neuentwicklungen aus und für die Industrie

Autofahrer, die ihren Wagen per Smartphone aus der Tiefgarage rufen, einsteigen und sich entspannt zurücklehnen, während der Wagen lenkt, bremst und Gas gibt: Dieses Szenario könnte bereits in wenigen Jahren alltäglich sein. Das zeigt eine repräsentative Befragung von 100 Geschäftsführern und Vorständen aus dem Automobilsektor, die der Digitalverband Bitkom heute im Vorfeld der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) präsentiert hat.

Demnach geht jedes zweite Unternehmen davon aus, dass sich selbstfahrende Autos bereits in 15 Jahren in der Breite durchgesetzt haben werden. 2 % denken sogar, das wird schneller der Fall sein. 15 % erwarten den Durchbruch für das autonome Fahren in 20 Jahren. 29 % schätzen, es dauert 25 Jahre oder länger. Nur 6 % sind der Meinung, dass sich autonomes Fahren nie in der Breite durchsetzen wird. „Wir stehen an einem historischen Punkt in der Automobilgeschichte. Die Vision vom vernetzten und autonomen Fahren, die vor einigen Jahren noch utopisch anmutete, ist greifbar nah und wird die Mobilität revolutionieren“, sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks. „Das selbstfahrende Auto wird helfen, die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich zu reduzieren, Staus zu vermeiden, die Umwelt zu schonen und den Fahrer zu entlasten.“ 

Laut einer Bitkom-Umfrage ist bereits jetzt jeder dritte Deutsche aufgeschlossen gegenüber selbstfahrenden Autos. Die technologische Entwicklung ist ebenfalls weit fortgeschritten. „Die großen Kfz-Hersteller und mehrere Internetkonzerne forschen derzeit zum autonomen Fahren oder entwickeln Prototypen selbstfahrender Autos. Und schon jetzt werden viele Neuwagen serienmäßig mit Assistenzsystemen wie etwa Brems- oder Spurhalteassistenten ausgeliefert“, so Dirks. Allerdings hinke die Politik der technologischen Entwicklung hinterher. „Es müssen noch zahlreiche offene Fragen rund um die Zulässigkeit, den Datenschutz, die Haftung und die Versicherung geklärt werden.“
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