Industrie aktuell

Neuentwicklungen aus und für die Industrie

jumo01142Sensor + Test Halle 12, Stand 405

Auf Basis kundenspezifischer Wünsche erweitert Jumo ständig den Funktionsumfang seines Automatisierungssystems „Mtron T“. Als Neuerungen sind jetzt ein Programmgeber mit Verfahrensschritten, eine optimierte Benutzerverwaltung und ein erweiterter Prozessbildeditor verfügbar. Als Option in der Zentraleinheit ist speziell für Wärmebehandlungen oder thermische Verfahren ein Programmgebertyp vorhanden. Bis zu 9 asynchrone Programmgeber können aktiviert werden. Dieser Standard-Programmgebertyp ermöglicht die Vorgabe von Sollwertprofilen. Ein Sollwertprofil bildet gemeinsam mit den Zuständen der Steuerkontakte ein Programm.

Für Reife-, Koch- und Räucheranlagen oder bei Wärme-, Kälte-, Klima- und Prüfschränken wird ein spezieller Programmgebertyp benötigt. In diesen Branchen werden Verfahrensschritte vom Anlagenhersteller zum Beispiel als SPS-Applikation definiert. Der Anwender hat hierauf keinen Zugriff, da spezielle Kenntnisse über die Funktionsweise der Anlage nötig sind. Bei der Programmeingabe im Setup-Programm ergänzt der Anwender die Verfahrensschritte mit den vom Anlagenhersteller definierten Sollwerten zu Programmabschnitten. Beispiele für Sollwerte sind die Kammertemperatur oder Kammerfeuchte, die Kerntemperatur oder die Intensität des Raucherzeugers. Abschließend definiert der Anwender die Abarbeitung der Programmabschnitte als Programm.

Weiterhin wurden im Rahmen der Realisierung des neuen Programmgebertyps verschiedene Funktionen im System erweitert und in Form einer neuen Ausbaustufe zusammengefasst. Dazu gehören die Erweiterungen der Benutzerverwaltung sowie die Ergänzungen des Prozessbildeditors. Künftig können bis zu 50 Benutzer mit ID, Name und Passwort im System verwaltet werden. Es besteht die Möglichkeit bis zu 16 Benutzergruppen im Setup-Programm zu definieren und individuell mit Rechten auszustatten.

Im Multifunktionspanel können aktuell bis zu 18 individuelle Prozessbilder dargestellt werden. Die Prozessbilder werden über den Prozessbildeditor im Setup-Programm erstellt. Zukünftig können in jedem Prozessbild bis zu 16 Ebenen definiert werden. Bei der Erstellung des Prozessbildes werden die einzelnen Prozessbildobjekte der jeweiligen Ebene zugewiesen. Jede Prozessbildebene lässt sich durch die Soft-SPS und die zuvor benannten Benutzergruppen im Hinblick auf Sichtbarkeit und Editierbarkeit beeinflussen. Weiterhin werden die Prozessbildobjekttypen um Punkte wie Programmauswahl und Chargenprotokollierung erweitert.
developmentsocut TV – Interview         weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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