Industrie aktuell

Neuentwicklungen aus und für die Industrie

cadfem0213Hannover Messe Halle 7, Stand E04

Cadfem zeigt, welches Nutzenpotential mit numerischen Simulationen des physikalischen Verhaltens schon in der Frühphase der Produktentwicklung beziehungsweise während der Festlegung der Fertigungsprozesse erschlossen werden kann. Mit dem umfangreichen Angebotsportfolio von Software- und Hardware-Produkten sowie Dienstleistungen aus den Bereichen Schulung, Support und Consulting werden firmenspezifische Simulationslösungen erarbeitet.

Die Simulationsanwendungen der "Ansys" Workbench sowie komplementäre Software-Lösungen bieten eine große Bandbreite der numerischen Simulation von der Strukturmechanik über die Strömungsmechanik, Elektromagnetik und Temperaturberechnung bis zur Multiphysik und Systemsimulation. Ein Anwendungsbeispiel ist die Optimierung von Windenergieanlagen bezüglich der Strömungsanalyse an den Rotorblättern, deren Auslegung durch Composite-Strukturen sowie Festigkeits- und Lebensdauerberechnungen der mechanischen Komponenten des Antriebes.

Als weiteres Anwendungsbeispiel kann die Entwicklung von Werkzeugmaschinen genannt werden, wobei sowohl die einzelne Komponenten mit Hilfe von Simulationen optimierbar sind als auch deren Zusammenspiel im Gesamtsystem. Dadurch lassen sich die Inbetriebnahmezeiten deutlich reduzieren, die Produktivität durch das Vermeiden von „Rattern“ (weniger Werkzeugverschleiß und -bruch) erhöhen und damit auch die Bauteilqualität bezüglich Oberfläche und Maß verbessern.

Außerdem zeigt ein Beispiel in der Blechverarbeitung, dass die Umformhistorie einen deutlichen Einfluss auf nachfolgende Simulationen hat. Folglich ist eine durchgängige Prozesskettensimulation anzustreben, die zum Beispiel eine inverse Umformsimulation in den Arbeitsprozess der strukturmechanischen Analysen integriert. Dadurch lassen sich Verfestigungen und Dickenänderungen, die während des Umformprozesses entstehen, berücksichtigen, so dass bei den nachfolgenden Simulationen realitätsgetreuere Ergebnisse erzielt werden.

Anhand von gekoppelten Simulationen erhalten Konstrukteure einen tieferen Einblick in die funktionalen Zusammenhänge und können entsprechende Randbedingungen für den Produkteinsatz ableiten. Die Erkenntnisse aus den Simulationen bilden somit die Grundlage dafür, das vorhandene Optimierungspotential innerhalb des Produktentstehungsprozesses vollständig auszuschöpfen. Dank der Integration interdisziplinärer Simulationen in Ansys Workbench können auch komplexe Optimierungsaufgaben erfolgreich gelöst werden.


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