Industrie aktuell

Neuentwicklungen aus und für die Industrie

schmersal0119Dank ihrer neu entwickelten Safety Fieldbox ist die Schmersal Gruppe jetzt in der Lage, fünf verschiedene Installationslösungen für die Absicherung unterschiedlicher Maschinen und Anlagen anzubieten. Diese Variantenvielfalt ist bisher ein Alleinstellungsmerkmal im Markt.

Damit können Maschinenbauer und -betreiber das optimale Sicherheitskonzept, insbesondere auch im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz, für ihre individuellen Anlagen wählen. Es sind folgende Installationen:

Erstens IO Parallel: Dabei handelt es sich um eine universelle, kostengünstige Standardlösung mit Klemmen für die Parallelverdrahtung von Sicherheitsschaltgeräten. Sie eignet sich für kleinere Maschinen, für deren Absicherung nur wenige Schalter benötigt werden.

Zweitens: Safety Installationssysteme PFB / PDM: Für Anwendungen mit ausschließlich elektronischen Sicherheitsschaltgeräten stehen Installationslösungen mit einem passiven Verteilermodul (PDM) oder einer passiven Feldbox (PFB) zu Verfügung. Sie ermöglichen die gemischte Reihenschaltung mit bis zu vier unterschiedlichen elektronischen Sicherheitsschaltgeräten je Modul. Mehrere Module können zu größeren Systemen verschaltet werden. Diese Lösung eignet sich für komplexere Maschinen und Anlagen und ist einfach montierbar, fehlersicher und der Aufwand für die Verkabelung gering.

Drittens: Safety Fieldbox: Die sichere Feldbox eignet sich für die Installation von bis zu acht unterschiedlichen Sicherheitsschaltgeräten. Die Sicherheitssignale der angeschlossenen Geräte werden zur Auswertung über die sichere Profinet / Profisafe-Feldbusschnittstelle an eine Sicherheitssteuerung weitergeleitet. Die Sichere Feldbox ist einfach und kostengünstig und ermöglicht gleichzeitig sehr flexible und individuell konfigurierbare Sicherheitslösungen für größere Maschinen und Anlagen.

Viertens SD-Interface: Das „Serielle Diagnose“-Interface wird für die Übertragung der nicht sicheren Daten bei einer Reihenschaltung von elektronischen Sicherheitsschaltgeräten eingesetzt. Bei dieser Lösung können die Diagnosesignale und die sicheren Signale über das passive Verteilermodul PDM, die passive Feldbox PFB oder eine Y-Adapter an die funktionale Steuerung und die Sicherheitsauswertung weitergeleitet werden. Für Anwender, die kein Bussystem auf der Sensor/Aktor-Ebene einsetzen möchten, bieten Systeme wie das SD-Interface eine einfache Installationslösung für die Reihenschaltung bei kleineren und mittleren Maschinen.

Fünftens: AS-Interface: Die Verdrahtungslösung für Sicherheitsschaltgeräte hat eine integrierte AS-i Safety-at-Work-Schnittstelle. Dieser Sicherheitsbus gestattet auf Basis eines offenen Standards den Aufbau individuell skalierbarer Sicherheitslösungen für unterschiedliche Maschinengrößen bei einfacher und schneller Montage. Zudem bietet die AS-i Sicherheitslösung weitreichende Diagnosemöglichkeiten und ermöglicht so zum Beispiel eine frühzeitige Fehlererkennung – ein wesentlicher Aspekt im Hinblick auf vorbeugende Instandhaltung und Industrie 4.0. Der Hersteller verfügt über ein außerordentlich umfangreiches Programm an Safety-Komponenten mit AS-i-Schnittstelle. Alle wesentlichen Baureihen sind mit AS-i Safety-Interface lieferbar.

Alle Installationslösungen übertragen auch umfangreiche Diagnosedaten. Es ist damit für den Bediener genau erkennbar, welcher Schalter in der Reihe ein Signal ausgelöst hat. So können ggf. Störungen schneller beseitigt und Maschinenstillstände vermieden werden. Zusätzlich ist eine Einzelabsicherung der Sicherheitsschaltgeräte bei der Safety Fieldbox und den unterschiedlichen Varianten von PDM und PFB integriert. Die Variantenvielfalt bei den Installationslösungen bietet größtmögliche Flexibilität für den Anwender: Er kann so das für seine individuelle Anforderungen optimale Verdrahtungssystem wählen.


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