Industrie aktuell

Kunststoffe und Komponenten zur Kunststofffertigung

igus0312Anuga Foodtec Halle 6.1, Stand D026

Ein besonders wichtiger Baustein für die hygienisch einwandfreie Produktion sind Werkstoffe, die das Wachstum von Bakterien, Viren und Schimmelpilzen wirksam unterbinden. Einige neu entwickelte Kunststofflösungen für diesen Bereich stellt Igus für seine Energieketten und Polymer-Rundtischlager im Rahmen der Anuga Foodtech vor.

Für den Einsatz in Anlagen der Lebensmittelproduktion eignen sich detektierbare Kunststoffe, die durch Metalldetektoren identifiziert werden können. Schmierfreie Polymergleitlager und -wälzlager vermeiden Verunreinigungen durch Öle und Fette. Bestehen sie außerdem aus FDA-konformen und lebensmitteltauglichen Materialien, ist auch der direkte Kontakt mit Lebensmitteln unbedenklich.

Die neue Kunststoff-Energiekette wurde aus einem detektierbaren Polymer entwickelt. Das blaue Material wird von allen gängigen Metallsuchsystemen bis zum kleinsten Bruchstück erkannt und kann so automatisch selektiert werden. Damit können Kunden aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie die langlebigen, korrosionsfreien und vielseitigen Kunststoff-Energiezuführungen ohne Bedenken in ihren Maschinen und Anlagen einsetzen. Das Material steht auf Anfrage für Energieketten der Serien E2/000 und E4.1 zur Verfügung.

Eine weitere Neuheit für den Lebensmittelbereich kommt aus der Familie der schmierfreien Polymer-Rundtischlager „Iglidur“ PRT. Das Lager der Bauform PRT 01 besteht aus korrosionsfreiem Edelstahl. Die Gleitelemente zwischen Innen- und Außenring sind aus dem Iglidur-Werkstoff A180. Als FDA-konformes Spezialpolymer eignet sich A180 für den Kontakt mit Lebensmitteln und Feuchtigkeit. Besonders flach und steif können schmiermittel- und wartungsfreie PRT geschmierte Kugellager-Rundtische oder Drehverbindungen ersetzen.

Die speziell für den Einsatz in bewegten Anwendungen konstruierten Leitungen der „Chainflex“-Familie werden um eine antimikrobielle Spezialserie für Lebensmittelanwendungen unter der Bezeichnung „CF Special“ für hygienisch anspruchsvolle Umgebungen erweitert. Im Gegensatz zu vielen am Markt verfügbaren Lösungen erhält CF Special seine antibakteriellen Eigenschaften nicht durch eine Zusatzbeschichtung, die sich durch die Dauerbewegung in der Energiekette mit der Zeit abnutzen würde. Der Mantelwerkstoff selbst verfügt über spezielle Zusatzstoffe, die im Laufe der Zeit emittiert werden und damit das Wachstum von Mikroorganismen verhindern.


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