rampf0219Anwenderbericht

Sherpa Robotics setzt bei seinem kameragesteuerten Sechsachsroboter zur automatisierten Beladung von CNC-Maschinen auf ein Maschinengestell aus „Epument" Mineralguss von Rampf Machine Systems. Der epoxidharzgebundene Werkstoff gewährleistet die nötige Stabilität des „Sherpaloader“ mit einer sehr guten Ökobilanz.

 

Lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht? Bei der Frage nach dem Einsatz von Automationslösungen in der Fertigung kleiner bis mittlerer Losgrößen geht es um Grundlegendes: den Einstieg in die Industrie 4.0.

„Oftmals sind die Nachteile konventioneller Robotiksysteme für die Beschickung von CNC-Maschinen ausschlaggebend für eine negative Beantwortung dieser Frage. Denn diese Roboter benötigen mechanische Bereitstellungssysteme, die anfällig und zweitaufwendig in Umrüstung und Pflege sind“, weiß Florian Andre, Geschäftsführer bei Sherpa Robotics.

Diesem Problem sehen sich laut Florian Andre vor allem mittelständische Lohn- und Auftragsfertiger gegenüber, die sich auf Losgrößen zwischen 20 und 1000 spezialisiert haben. „Andererseits erfordern schwankende Auftragseingänge, kürzere Lieferzeiten, steigende Produktionskosten und der Mangel an Fachkräften innovative Lösungen, um die Fertigung effizienter, flexibler, intelligenter und weniger personalintensiv zu gestalten. Das spricht für den Einsatz von Automatisierungslösungen auch in dieser Branche."

Digitales Kamerasystem

Eine solche intelligente Lösung ist der von Sherpa Robotics mit Sitz in Stuttgart-Fellbach entwickelte CNC-Automation Sherpaloader. Durch den Einsatz eines digitalen Kamerasystems werden Beladewagen und unterschiedlichste Werkstücktypen automatisch erfasst, ohne dass Rasterplatten oder Stapelmagazine erforderlich sind.

Hierdurch wird die Einrichtezeit für die Beladung auf unter 5 min reduziert, für einen Teilewechsel werden lediglich 15 s benötigt. Die Bedienbarkeit des Roboters ist einfach, Aufträge werden mittels „Easycontrol“ gesteuert, ohne dass hierfür ausgebildete Fachkräfte benötigt werden.

Roboterarm und Schaltschrank des Sherpaloader sind auf einem Maschinenbett aus Epument Mineralguss verankert. Die Grundfläche der Anlage ist kleiner als 1 m²  und sie ist mobil: Per Hubwagen kann der Roboter vor die jeweils eingesetzte Produktionsmaschine positioniert werden.

Features schon im Maschinengestell integriert

Julian Schulze, Technischer Leiter bei Sherpa Robotics: „Wir haben uns für ein Maschinengestell aus Epument entschieden, da dieser Werkstoff die erforderliche Stabilität gewährleistet und es ermöglicht, bereits im Maschinengestell und auf kleinstem Raum zahlreiche Features zu integrieren. Darüber hinaus ist dieser Mineralguss unter ökologischen Aspekten die erste Wahl. Thomas Altmann, Geschäftsführer von Rampf Machine Systems, fügt hinzu: Wir freuen uns, dass wir mit Epument zum Erfolg dieses spannenden Projekts einen Beitrag leisten konnten. Es zeigt erneut, wie vielfältig die Einsatzbereiche von hoch qualitativen Mineralgusssystemen und wie konkurrenzfähig diese im Markt sind.“


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