Industrie aktuell

Klebetechnik fĂŒr materialschonendes FĂŒgen in der Montage

 henkelFachartikel

Durch die Klebtechnik können in der Fertigung spezifische Werkstoffeigenschaften weitestgehend ausgeschöpft und neue Bauweisen wie der Leichtbau realisiert werden. Auch bei der heute ĂŒblichen Mischbauweise, der Verwendung verschiedenster Werkstoffe aus Metall, Kunst- und Faserverbundwerkstoffen ist der Einsatz von Strukturklebstoffen unverzichtbar geworden. Mit seinen Marken Loctite und Teroson bietet Henkel eine universelle Auswahl an Strukturklebstoffen fĂŒr die unterschiedlichsten Industrieanwendungen.

kagerDas neue Klebe- und Dichtungsmittel „Fiber-Bond FO-380“ von Kager wurde fĂŒr die Verarbeitung von optischen Fasern konzipiert. BewĂ€hrt hat es sich insbesondere beim sicheren Einschluss der Fasern in HĂŒlsen aus Edelstahl oder Keramik. Das Material lĂ€sst sich einfach injizieren und ist bis 380 °C temperaturbestĂ€ndig. Polymere optische Fasern (POF) oder Glasfasern kommen heute im großen Stil in der modernen DatenĂŒbertragung zum Einsatz.

HoenleDie Hönle Gruppe und ihr Klebstoffspezialist Panacol prĂ€sentieren mit den Marken „Penloc“ und „Structalit“ neue High-Tech-Produkte rund ums Metall-Kleben. Mit Blick auf temperaturempfindliche Metalle oder moderne OberflĂ€chenbeschichtungen und auf die zunehmende Notwendigkeit, unterschiedliche Metall-Werkstoffe miteinander zu verbinden bietet Klebtechnik die innovative Alternative zu herkömmlichen FĂŒgetechniken.

DeloDer Klebstoff von Delo fĂ€hrt jetzt Achterbahn: In den Linearmotoren der Katapultachterbahn „blue fire Megacoaster“ im Europa-Park in Rust werden Epoxidharze des Windacher Industrieklebstoffherstellers eingesetzt. Die Wagen der Achterbahn werden auf der 80 m langen Beschleunigungstrecke innerhalb von nur 2,5 s von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Die bei der Achterbahn erreichten Beschleunigungswerte entsprechen denen eines modernen Formel 1-Wagens. Entwickelt und patentiert wurden die dort eingesetzten Linearmotoren von Intrasys, MĂŒnchen, sowie Fersch Wickeltechnik im bayerischen Attenhofen.

KienzleKienzle-Prozessanalytik auf der Bondexpo ein kompaktes MessgerĂ€t fĂŒr die ReinheitsĂŒberwachung, den „Kontamini“ vor. Ausgestattet mit Leistungsmodulen des zur OberflĂ€chenanalytik weit verbreiteten und kontinuierlich arbeitenden, prozessanalytischen LIF(t)-Systems „Kontavisor“, wurde das GerĂ€t vorwiegend fĂŒr die punktuelle, handgefĂŒhrte Ermittlung von produktionsbegleitenden Verunreinigungen entwickelt, die insbesondere Klebeprozesse auf metallischen OberflĂ€chen be- oder verhindern können.

HillesheimKlebstoffe sind aus dem Kunststoff und Automobilbau seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Erst die FlexibilitĂ€t der Heizelemente, insbesondere der HeizschlĂ€uche beispielsweise von Hillesheim, macht es möglich, den Klebstoffauftrag zusammen mit Robotern kostengĂŒnstig einzusetzen. Ob es Motorraum- oder Innenverkleidungen, Kunststoffteile an Armaturenkonsole oder StoßfĂ€nger, Polsterungen, SitzbezĂŒge etc. sind, ĂŒberall dort hat sich Kleben als ĂŒberragende Verbindungsart durchgesetzt.

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