Industrie aktuell

Klebetechnik für materialschonendes Fügen in der Montage

viscotec10818Bondexpo Halle 6, Stand 6419

Anwenderbericht

Die Fichter Maschinen GmbH konzipierte für IFM Ecomatic in Kressbronn eine Anlage, die diverse Füge- und Dosiervorgänge durchführen kann. Sie besteht aus zwei Dosierstationen sowie einer Fügestation. Die Dosierstationen sind jeweils mit einem 2K-Dispenser und einem „Viscotreat-R“ Vorlagebehälter von Viscotec Pumpen- u. Dosiertechnik ausgestattet.

 

Seit 1969 fertigt die IFM Electronic GmbH mit Hauptsitz in Essen Sensoren für Motion Control und Sicherheitstechnik, Positions- und Prozesssensoren, Produkte für die industrielle Bildverarbeitung und Kommunikation sowie Identifikationssysteme und Systeme für mobile Arbeitsmaschinen.

Erste Dosierstation

viscotec40818Bei der ersten Station der neuen Anlage findet eine Entnahme des Materials „Delo Duopox AD821“ über Sauglanzen aus dem 20 L Hobbock des Materiallieferanten in die Viscotreat-R Vorlagebehälter statt. Anschließend wird das 2-komponentige Material, druckgeregelt aus dem Vorlagebehälter, über eine Schlauchleitung zum Misch- und Dosierkopf der Dosierzelle zugeführt – je Komponente separat. Im nächsten Schritt finden die Mischung und anschließend die Dosierung des Materials zur Abdichtung in die Gehäuserahmen statt. Zahlreiche Herausforderungen wurden für diesen Prozess gemeistert:

Die Anlage sollte möglichst lange, autark ohne Eingreifen eines Bedieners laufen. Die Handhabung der Liefergebinde sollte durch den Einsatz von Sauglanzen ergonomisch erfolgen. Zum Schutz von Umwelt und Mitarbeitern wurde ein geschlossenes System gefordert. Der Fadenabriss am Ende jeder Dosierung sollte sauber erfolgen, um ein Verschmutzen des Bauteils und der Anlage zu vermeiden

Zweite Dosierstation

viscotec30818In der zweiten Dosierstation der Anlage wird die Wärmeleitpaste „Henkel-Bergquist Gapfiller 1500LV“ aufgetragen. Die Entnahme der Paste aus den 600 ml Kartuschen des Materiallieferanten erfolgt hier über Kartuschen-Auspressungen. Der Gapfiller wird über Chemieschläuche zum Misch- und Dosierkopf in die Dosierzelle geführt, anschließend erfolgt die Dosierung des Materials auf vorgegebene Flächen auf einer Leiterplatte. Ziel der Applikation: Die dort entstehenden Temperaturen an das Gehäuse abzugeben. So kann der Wärmehaushalt des Steuergerätes möglichst niedrig gehalten werden. Auch bei diesem Teil der Anlage mussten einige Hürden genommen werden:

Es war eine ausreichende Materialversorgung des Misch- und Dosierkopfes beim Dosieren der definierten Menge zu gewährleisten, und zwar in der zur Verfügung stehenden Dosierzeit. Zudem musste die Dosierung der hoch abrasiven Wärmeleitpaste mit hoher Standzeit des Dosierequipments durch den Einsatz von speziellen Materialien im Bereich des Misch- und Dosierkopfes sichergestellt werden.

Die realisierte Prozesssicherheit gelang u. a. durch das Know-how über die zu verarbeitenden Materialien des Dosierspezialisten. Sie wählten speziell auf das zu dosierende Medium zugeschnittene Komponentenmaterialien im produktberührenden Bereich aus. Das betraf insbesondere die Dispenser und Entnahmepumpen.

Sehr materialschonende Die Verarbeitung der Medien erfolgte sehr materialschonend, dank besonders der scherarmen Wirkweise der Dispenser bei der Entnahme und Dosierung. Die Anlage verspricht nun absolute Prozesssicherheit. Die Produktion bei IFM Ecomatic gelingt ausschussfrei.


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