Industrie aktuell

Prüftechnik für die Qualitätssicherung in der Fertigung

didondo0318Control Halle 3, Stand 3114

Industrielle Computertomographie (CT) ist längst als Standardverfahren der zerstörungsfreien Materialprüfung etabliert. Dank der Möglichkeit komplexe innere und äußere Merkmale präzise zu analysieren, zu überprüfen und zu vermessen erfreut sich die CT weiterwachsender Beliebtheit. Besonders wertvolle Informationen bietet das Verfahren, wenn das Prüfobjekt unter realistischen Betriebsbedingungen untersucht werden kann, so wie es Diondo mit der „In-situ-CT“ realisiert hat.

Klimakammern, die definierte Temperaturen (oder Temperaturverläufe) erzeugen und aufrechterhalten können, sind ein fester Bestandteil heutiger Qualitätssicherung und dienen zum Nachweis von Lager- oder Alterungsprozessen sowie der Funktionsfähigkeit eines Produktes in einem bestimmten Klima. Diese Erkenntnisse tragen wesentlich zur Erhöhung der Produktlebensdauer und Sicherheit der Anwender bei. Die In-situ-CT vereint diese beiden Verfahren. Das Computertomographie-System hat eine integrale, große Klimakammer.

Die im Zuge der Elektromobilität eingesetzten Li-Ion-Batterien stellen die Automobilindustrie gerade wegen der enormen Energiedichte vor sicherheitsrelevanten Fragen: Wie wirkt sich die Temperatur auf die innere Struktur und Geometrie aus? Wie ist das Verhalten bei langanhaltend hohen oder tiefen Temperaturen oder starken Temperaturschwankungen? Die In-situ-CT gewährt einen hochauflösenden Blick in das Innere der Batterie, und dies bei Temperaturen zwischen -72° und + 180 °C. Wegen der Kombination aus hoher Dichte und den vergleichsweise großen Abmessungen solcher Batterien kommt eine 600 kV Hochleistungs-Röntgenröhre zum Einsatz.  


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