Industrie aktuell

Sicherheitstechnik für die Safety-Automation

schmersal03161Motek Halle 7, Stand 7103

Die Schmersal Gruppe präsentiert Sicherheitssysteme und -lösungen, die produzierenden Unternehmen bei der Einführung digitaler Zukunftstechnologien unterstützen. Bei den Industrie 4.0-Konzepten geht es insbesondere um Datenaustausch und Kommunikation mit der Zielsetzung, Effizienzgewinne, Produktivitätssteigerungen und eine höhere Flexibilität zu erreichen. Dazu kann die vorgestellte Sicherheitstechnik einen Beitrag leisten.

Eine neue Generation von Sicherheitszuhaltungen und -sensoren auf RFID-Basis kann auch nicht sichere Informationen wie Statusdaten oder Fehlermeldungen weitergeben. So können RFID-Sicherheitssensoren, die die Stellung von Schutztüren überwachen, beim Erreichen definierter Versatzgrenzen noch vor Abschalten der Maschine ein elektronisches Warnsignal weitergeben. Diese Sicherheitsschaltgeräte lassen sich einfach in Kommunikationsnetzwerke einbinden.

Wie Dank intelligenter Sensorik unnötige Stillstände an Maschinen und Anlagen vermieden werden können, zeigt beispielsweise die neue Sicherheitszuhaltung AZM400 mit einer Zuhaltekraft von 10 kN auszeichnet. Sie besteht aus der Zuhaltungseinheit mit einem motorgetriebenem Sperrbolzen, der in die  Arretierungsöffnung eines Betätigers eintaucht. Dabei überwacht ein sicherheitstechnisch ertüchtigter RFID-Sensor in der Kommunikation mit dem RFID-Tag im Betätiger die korrekte Position der Schutztür und erlaubt erst dann das Ausfahren des Sperrbolzens. Dessen Position wird während des Ausfahrens durch eine intelligente Magnetfelderkennung des Sperrbolzens im Zusammenspiel mit dem Betätiger überwacht, wobei Fehlerzustände erkannt werden: Wenn der Sperrbolzen im ersten Versuch des Verriegelns nicht den Zustand „gesperrt“ erreicht, unternimmt er selbsttätig einen zweiten Versuch. Erst wenn dieser ebenfalls scheitert, meldet der AZM400 eine Störung.

Eine neue Möglichkeit der Vernetzung bietet das Safety Installationssystem mit SD-Interface. Dabei handelt es sich um eine Installationshilfe für die einfache und kosteneffiziente Verdrahtung von Sicherheitsschaltern in Reihenschaltung, wobei das „Serielle Diagnose“-Interface für die Übertragung nicht sicherer Daten eingesetzt wird. Sicherheitssensoren und -zuhaltungen, die mit SD-Interface ausgestattet sind, können umfangreiche Diagnosedaten der Einzelgeräte in der Reihenschaltung über das SD-Gateway und einen Feldbus an eine Steuerung übertragen.
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