Industrie aktuell

Sensorik für die automatisierte Fertigung

Heidenhain0415SPS IPC Drives Halle 7, Stand 190

Das Drehgeberprogramm von Heidenhain hat für jede Aufgabe und Anforderung die passende Lösung im Portfolio: egal ob klein, groß, Single- oder Multiturn, mit oder ohne Eigenlagerung sowie optisch oder induktiv. Sowohl mit induktiver als auch mit optischer Abtastung bieten die Drehgeber für die jeweiligen Applikationen hohe Regelgüte und Systemgenauigkeit. Darüber gibt es Varianten mit Funktionaler Sicherheit und mechanischem Fehlerausschluss, der ein Lösen der Wellen- und Statoranbindung verhindert.

Moderne induktive Drehgeber brauchen sich hinter ihren Pendants mit optischer Abtastung keineswegs zu verstecken. Die Geräte mit optischer Abtastung sind zwar nach wie vor erste Wahl für das High End des Anwendungsspektrums. In Sachen Regelgüte und Dynamik  haben die neuen Induktivlösungen aber Boden gut gemacht, in Sachen Robustheit sind sie sogar überlegen. Das zeigen Vergleichstests zwischen der neuen Generation der induktiven Drehgeber, ihren Vorgängermodellen und optischen Drehgebern.

Ganz wesentlich für die Praxistauglichkeit dieser Drehgeber ist auch, dass die induktiven Varianten in vielen Fällen anbaukompatibel zu den optisch abgetasteten Drehgebern sind. Durch die damit erzielte mechanische und elektrische Kompatibilität können stets der geeignete Drehgeber für die jeweiligen Regelungsanforderungen der Applikation aus dem Portfolio des Herstellers gewählt und die Anzahl der Motormechaniken minimiert werden. Bei den aktuellen induktiv abgetasteten Baureihen konnten auch die zulässigen mechanischen Anbautoleranzen stark erweitert werden, zum Beispiel um den Faktor 2 bei der zulässigen Axialbewegung.

Zur einfachen Beurteilung des mechanischen Anbaus generieren die Drehgeber eine Bewertungszahl, die der Servoumrichter über die rein serielle Endat-Schnittstelle auslesen kann. Zusätzlich unterstützen die Drehgeber auch die Überwachung der Temperatur in Drehgeber und Motor. Die Drehgebertemperatur überwacht ein integrierter Temperatursensor. Zusätzlich lässt sich ein externer Temperatursensor in der Motorwicklung an den Drehgeber anschließen. Beide Daten werten die Drehgeber aus, die Nachfolge-Elektronik kann sie ohne Unterbrechung des Regelzyklus digital über die Endat 2.2-Schnittstelle auslesen.
weiterer Beitrag des Herstellers         Prospekte über Drehgeber          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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