Huebner0212Die neuen Magnetdrehgeber MAG(-G) 50…1200 von Johannes Hübner können lagerlos ohne Gehäuse verbaut werden. Das System ist resistent gegen Schock sowie Vibrationen und liefert auch bei extremen Belastungen störungsfreie Signale. Es ergänzt das gängige optische Abtastprinzip, das in einem geschlossenen Gehäuse mit gelagerter Welle geschützt werden muss.

Beim magnetischen Abtastprinzip erfasst ein feststehender Sensor die Magnetfeldänderungen eines rotierenden Polrads mit Nord-Süd-Polen. Das wechselnde Magnetfeld erzeugt in diesem Sensor eine sinusförmige bzw. rechteckförmige Spannung. Weitere Pluspunkte des magnetischen Abtastprinzips: Es ist unempfindlich gegenüber Verschmutzungen und ermöglicht große radiale und axiale Toleranzen. Die Magnetdrehgeber arbeiten verschleißfrei und lautlos. Die Variante mit geteiltem Polrad eignet sich besonders für Nachrüstungen und Modernisierungen sowie Anwendungsfälle ohne freies Wellenende.

Magnetdrehgeber-Technik findet z. B. Einsatz in Stahlwerken, Schiffsantrieben, Gas- und Wasser-Turbinen, Pumpspeicherkraftwerken, Tagebau-Großbaggern, Bandanlagen sowie Bohrtürmen. Sie zeichnet sich durch ihre sehr schmale Bauform aus und ist dadurch auch bei sehr beengten Platzverhältnissen vor Ort einsetzbar. Das System ist flexibel an die jeweilige Einbau-Situation der Kundenanwendung mit Wellendurchmessern von 16  bis 1000 mm anpassbar. Abhängig von den konstruktiven Gegebenheiten kann aus verschiedenen Polrad-Befestigungsvarianten wie Schraub-Montage, Heißschrumpf-Montage, Spann-Elemente-Montage, Spannscheiben-Montage oder Toleranzhülsen-Montage ausgewählt werden. Als elektrische Ausgangssignale stehen für die Magnetgebersysteme Sinus-Signale, Inkremental-Signale und Absolutwertsignale (SSI, Ethercat, weitere Bus-Schnittstellen) zur Verfügung.


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