Industrie aktuell

Sensorik für die automatisierte Fertigung

Baumer0619Fachartikel

Der optimale Weg zu mehr Effizienz in der Fertigung ist die Standardisierung, obwohl die Ansprüche an Individualisierung steigen. Aber geht das denn? Jede Industrie, jede Maschine, jede Anwendung braucht schließlich die jeweils passende technische Lösung. Ein gutes Beispiel dafür sind Sensoren, deren Eigenschaften stets exakt auf die spezifische Anwendung ausgerichtet sein müssen. Für Baumer gilt: Standard darf nicht Durchschnitt bedeuten. In sechs Dimensionen gibt der Sensorik-Spezialist sein Leistungsversprechen "Beyond the Standard".

 

Keine Frage: Standardisierte Komponenten bieten handfeste Vorteile: Sie ermöglichen eine schnellere Produktentwicklung durch die effiziente Wiederverwendung von Bestehendem. Die Vertrautheit mit der Komponente erleichtert es, Qualität zu gewährleisten, und verringert die Fehleranfälligkeit. Zudem senken sie die Betriebskosten, nicht zuletzt, weil die Komponentenlagerung vereinfacht wird und Ersatzkomponenten schneller verfügbar sind.

Aber wie lässt sich der Wunsch nach einer flexibleren Fertigung mit dem einer Standardisierung, in diesem Fall von Sensoren, zusammenbringen? Eine Vielzahl potenzieller Anwendungen erfordert es, dass Sensoren-Hersteller entsprechend umfangreiche Varianten anbieten, die zusammen ein komplettes und optimal abgestimmtes Portfolio ergeben. Das ermöglicht es dem Kunden, aus einem etablierten, umfassenden Sortiment einfach die jeweils passende und optimale Lösung auszuwählen.

Anwender sollten sich dabei folgende Fragen stellen:

  • Welches Sensorprinzip und welche Sensortechnologie sind optimal für die jeweilige Anwendung?
  • Wie hoch sind die Leistungsanforderungen, zum Beispiel in Hinsicht auf die Genauigkeit oder Geschwindigkeit der Messung?
  • Welche Gehäusegröße, Bauform und Montageweise wird benötigt?
  • Welche Kommunikationsschnittstellen werden genutzt?
  • Wird ein flexibel einstellbarer oder ein fixer Sensor benötigt?

Idealerweise bietet der Sensorenanbieter für jede Antwort auf diese Fragen einen passenden Sensor. Mit einem Standardsortiment, das breit genug angelegt ist, kann der Anwender dann die optimale Lösung wählen, ohne dass eine solche erst entwickelt werden muss. Eine Sonderlösung muss so nur noch in Situationen erarbeitet werden, in denen eine Anwendung tatsächlich zu speziell ist, um von dem Portfolio abgedeckt zu sein. Der Vorteil ist aber selbst bei einer solchen individuellen Entwicklung, dass diese von den etablierten Standards abgeleitet werden und so indirekt von ihnen profitieren kann.

Mehrwert mit Standard

Aber reicht „Standard“ für die Anforderungen überhaupt aus? Seine Sensoren sind laut Baumer jeweils die Standardlösung, die einen neuen Standard setzt. Mit den standardisierten Sensoren würden Anwender einen Mehrwert gegenüber Wettbewerbsprodukten erhalten.  

Durch die umfassende und tiefgreifende Kompetenz in der Sensorphysik, durch die intelligente Verarbeitung von Sensorsignalen und die hohe Konstruktionsqualität sind sie präziser. Das Ausschalten von Störeinflüssen macht sie zuverlässiger. Sie sind langlebiger durch einen langfristig hohen Widerstand gegen Temperaturschwankungen, mechanische Belastung und aggressive Atmosphäreneinflüsse. Durch eine intelligente digitale Informationsverarbeitung für die Auswertung und Verbesserung von Sensorsignalen, komfortable und einfache Bedienungs- und Einstellungsoptionen sowie den Einsatz bidirektionaler Schnittstellen erhalten die Baumer-Sensoren mehr intelligente Funktionen. Sie sind durch eine einfache Integration, Installation, Konfiguration und Wartung benutzerfreundlicher und die kompakten Abmessungen schaffen mehr Leistung auf engstem Raum.

Mit Beyond the Standard kommuniziert Baumer also Standardkomponenten, die weit über die üblichen Merkmale hinausgehen.

Beyond the Standard-Impressionen

 


 weiterer Beitrag des Herstellers           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese Webseite wird Ihnen präsentiert von: