Industrie aktuell

Frequenzumrichter für effiziente Antriebe

Mayr02151Hannover Messe Halle 25, Stand D28

Der Einbauraum ist bei Schaltschränken oftmals knapp bemessen. Eine kompakte, leichte und zudem energie- und kostensparende Lösung ist daher das „Roba-multiswitch“-Schnellschaltmodul von Mayr Antriebstechnik. Eine neue Ausführung, bei der die Ausgangsspannung über einen DIP-Schalter einstellbar ist, ermöglicht nun die Ansteuerung unterschiedlicher Bauteile. Der Hersteller von Steuerungsschränken HEC setzt auf diese Gleichrichter.

In der Antriebstechnik erfolgt die Ansteuerung der elektromagnetischen Sicherheitsbremsen in der Regel über Gleichrichter. Diese schließen die Bremsen als Gleichstromverbraucher an das Wechselspannungsnetz an. Sie kommen beispielsweise in der Aufzugstechnik aber auch bei anderen Anwendungen wie der Ansteuerung von Verriegelungsmagneten für Türantriebe oder bei der Nachrüstung klassischer Trommelbremsen kommen Gleichrichter zum Einsatz. In den Steuerungsschränken sind Raum und Gewicht oftmals knapp bemessen.

Daher setzt Olav Hennemann, Geschäftsführer der HEC GmbH in Münster, als Hersteller von Steuerungsschränken für die Aufzugstechnik auf die kompakten Gleichrichter der Roba-switch Baureihe: „Diese sind deutlich kleiner und leichter als die häufig eingesetzten marktüblichen großen Transformatoren. Durch ihr Gewicht können die Transformatoren mitunter beim Transport von den Montageplatten der Schaltschränke abreißen und so Beschädigungen verursachen.“ Für das Schnellschaltmodul Roba-multiswitch gibt es nun eine Ausführung mit einer einheitlichen Eingangsspannung von 230 VAC bei gleichzeitig variabler Ausgangsspannung. Die Ausgangsspannung von 42 bis 180 VDC ist über einen DIP-Schalter einstellbar. So lassen sich mit diesem Modul nicht nur Gewicht und Raum einsparen sondern auch unterschiedliche Bauteile ansteuern.

„Durch die kompakte Bauform des Roba-multiswitch kann ich auf einen kleineren Schaltschrank zurückgreifen und dadurch deutlich Kosten einsparen“, erklärt Olav Hennemann. „Zudem können die Schaltanlagen einheitlich bestückt werden, was die Teilevielfalt minimiert. Auch der Verdrahtungsaufwand ist geringer“.

Im Gegensatz zu Transformatoren, die durchgehend bestromt werden, wird der Schnellschaltgleichrichter nur dann bestromt, wenn er benötigt wird. Er eignet sich insbesondere für Nachrüstlösungen und Erneuerungen im Steuerungs- und Schaltschrankbau. Weitere Anwendungsgebiete in der Aufzugstechnik sind hydraulische Aufzüge, die Magnetventile mit Sonderspannungen wie 60 VDC haben. Auch hier treffen die genannten Einsparungspotentiale zu: Ein Transformator sowie ein weiterer Gleichrichter können ersetzt werden.

Daneben bestückt HEC auch die Schaltschränke auf den Aufzugskabinen mit dem Roba-multiswitch. Dort war der Transformator aus Platzgründen bislang immer außerhalb des Schaltschrankes platziert. Zudem war der Verdrahtungsaufwand sehr hoch. Somit kann der Schaltschrank nun als komplette Einheit geliefert werden – die Frage nach der Platzierung des Transformators hat sich erübrigt.
developmentscout TV – Interview          weiterer Beitrag des Herstellers         Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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