Industrie aktuell

Vom Motor bis zum kompletten Antriebssystem

siemens0412Siemens stellt seine energieeffiziente Elektromotorenreihe mit Varianten im Graugussgehäuse auf eine breitere Basis. Für die Fertigungs- und Prozessindustrie stehen IE2- und IE3-Motoren bis 200 kW zur Verfügung, die auch in rauen Umgebungsbedingungen eingesetzt werden können. Sie eignen sich zudem für den Export nach Kanada, Mexiko und in die USA.

Bereits seit einigen Jahren bietet der Hersteller mit der 1LE1-Asynchronmotorenreihe aus der Simotics General Purpose-Reihe sehr energieeffiziente Motoren im Aluminiumgehäuse. Diese sind um Varianten ergänzt worden, deren Anwendungsbereich deutlich weiter gefasst ist. Mit den zusätzlichen Simotics Severe Duty Motoren mit Grauguss-Gehäuse aus der 1LE1-Reihe in Effizienzklasse IE2 und IE3 wird  die ganze Breite industrieller Anwendungen zwischen 0,75 und 200 kW abgedeckt. Bei der Entwicklung dieser Varianten für den Severe-Duty-Einsatz wurde großer Wert auf eine vollkompatible Baugröße gelegt.

Die Energiesparmotoren mit Graugussgehäuse gibt es als Basic Line für Standardanwendungen und als Performance Line für sehr raue Umgebungsbedingungen, wie sie häufig  in der chemischen oder der Prozessindustrie anzutreffen sind. Hierbei ist aus ökonomischer und ökologischer Sicht der standardmäßig integrierte PTC-Motorschutz von Nutzen. Dieser überwacht die Wicklungstemperatur, so dass thermischer Stress aufgrund unerwarteter prozesstechnischer oder mechanischer Störeinflüsse frühzeitig erkannt werden kann. Eine Zerstörung der Motoren durch Überlast lässt sich somit verhindern. Als ebenfalls praktisch erweist sich das Entwässerungssystem T-Drains, das eine Entwässerung des Motors durch einfaches Drehen der Abdeckung ermöglicht.

Genau wie die Aluminium-Varianten der 1LE1-Generation folgen auch die Grauguss-Motoren einem durchgängigen, praxisnahen Reihenkonzept. Dank des modularen Systemansatzes bei den Anbaukomponenten können die Grauguss-Motoren zudem nach Bedarf mit Drehimpulsgeber, Bremse und Fremdlüfter ergänzt werden. Als sehr nützlich für die Handhabung der Motoren erweist sich der schräg geteilte Klemmenkasten, der sich in 90-Grad-Schritten drehen lässt, so dass die Zuführung der Kabel zum Klemmenbrett einfach an die räumlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.


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