Industrie aktuell

Kupplungen für die Antriebsübertragung

ringfeder0214Speziell für den Einsatz in der Schwerlastindustrie hat Ringfeder mit der Baureihe GWS eine neue Serie von Sicherheitskupplungen aus dem Produktsegment Gerwah vorgestellt, die hohen Anforderungen standhalten und den Anwender im Falle einer Überlastung vor enormen Kosten bewahren.

Auf dem Außenring der Kupplungen befinden sich je nach Baugröße bis zu zwölf standardisierte Schaltmodule, die für eine spielfreie Verbindung und sichere Drehmomentübertragung zwischen An- und Abtriebsseite sorgen. Das ermöglicht eine größtmögliche Flexibilität hinsichtlich des Ausrückmoments sowie der Kupplungsgröße und -ausführung. Das Funktionsprinzip der GWS basiert auf einem federvorgespannten Kugel-Rast-Verfahren. Im eingerasteten Zustand werden die im Inneren der Schaltmodule befindlichen Stahlkugeln per Federkraft in einen kegelförmigen Rastsitz gedrückt.

Wird im Falle einer Überlast das an den Schaltmodulen eingestellte Ausrückmoment überschritten, bewegen sich die Kugeln in axialer Richtung aus dem Rastsitz. Dadurch kommt es zu einer dauerhaften, berührungsfreien Trennung von An- und Abtrieb und zur Unterbrechung der Drehmomentübertragung. Die Wiederaufnahme der Maschine nimmt nur wenig Zeit in Anspruch: Durch einen Schlag mit einem Gummi- oder Kunststoffhammer auf den Druckstift kann die Anlage im Handumdrehen wieder in ihren Betriebszustand gebracht werden.

Es gibt die Schwerlastkupplung in drei verschiedenen Bauformen. Neben einer Ausführung mit Flansch- und Passfedernabe (GWS 5420) sind auch eine flexible Kupplung (GWS 5421) sowie eine Lamellenkupplung (GWS 5422), beide mit Passfedernaben an An- und Abtriebsseite, erhältlich.
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