Industrie aktuell

Kupplungen für die Antriebsübertragung

ktr0713 pbDie Idee, die ein Motorenentwickler Ende der 1980er Jahre hatte, war ebenso ungewöhnlich wie einleuchtend: Versieht man ein gegossenes Pleuel mit einer Kerbe oder einer Bohrung und zerbricht es dann gezielt, entsteht eine formschlüssige Passung mit exaktem Sitz. Zugleich spart man Kosten, weil die Trennflächen nicht aufwändig bearbeitet werden müssen. Diese Vorteile nutzt KTR Kupplungstechnik jetzt bei der Wellenkupplung „Rotex Split".

Die Naben konventioneller Rotex-Klauenkupplungen werden bei dieser neuen Kupplungsbaureihe wie gewohnt als Grauguss-Teil hergestellt. Dann jedoch werden sie maschinell durch „Cracken“ getrennt und bei der Montage wieder verschraubt. Zu beachten ist dabei, dass die beiden Nabenhälften nicht mit anderen kombiniert werden können.

Die Rotex Split bietet den Vorteil, dass sich ihre Nabe ohne Demontage der Aggregate radial aus- und einbauen lässt. Damit eignet sie sich sehr gut für den Einbau in beengten Bauräumen und schweren Antriebssträngen. Zugleich ist sichergestellt, dass die Nabe bzw. die Verbindung der beiden Nabenhälften durch die (Bruch-)Trennung nicht geschwächt wird.

Es gibt die Rotex Split in den Baugrößen 38 bis 90. Bei den Elastomeren hat der Anwender die Wahl zwischen verschiedenen Werkstoffen bzw. Shore-Härten – einschließlich des neuen, hoch temperaturbeständigen Universalwerkstoffs „T-PUR“. So lässt sich die Kupplung an den individuellen Lastfall anpassen.


weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Diese Webseite wird Ihnen präsentiert von: