Industrie aktuell

Kupplungen für die Antriebsübertragung

ringfeder0613Mit der neuen Generation von Magnet- und Hysteresescheibenkupplungen aus dem Gerwah-Programm bietet Ringfeder eine zuverlässige Lösung für die berührungslose Übertragung und Begrenzung von Drehmomenten. Die neuen Modelle eignen sich sehr gut für Bereiche, in denen eine hermetische Trennung von An- und Abtriebsseite notwendig ist und hohe Ansprüche an Dichtigkeit und Hygiene gestellt werden. Auf Grund ihrer kontakt- und verschleißfreien Funktionsweise sind sie prädestiniert für den Einsatz in der chemischen Industrie, unter Wasser oder in geschlossenen Behältern.

Im Vergleich zu herkömmlichen Kupplungen reduziert sich der Wartungsaufwand auf ein Minimum, da die Pflege und Instandsetzung der sonst üblichen Wellenlagerungen und Dichtungen entfällt. Bei den Modellen GWM 5202.3 und GWM 5204.3 handelt es sich um permanentmagnetische Synchronkupplungen mit zwei gegenüberliegenden Scheiben, die mit starken Magneten versehen sind. Das Drehmoment wird dabei über einen Luftspalt hinweg berührungslos durch das Magnetfeld übertragen, wodurch der Betrieb durch Gehäusewände problemlos möglich ist. Die Anbindung an die Welle erfolgt entweder mittels Bohrung und Klemmschrauben (GWM 5202.3) oder per Klemmnabe (GWM 5204.3). Bei Überlast werden die magnetischen Feldkräfte überschritten; die Kupplung schlupft durch und schützt die Anwendung vor Beschädigungen. Dabei arbeitet die Kupplung im Gegensatz zu den mechanischen Modellen verschleißfrei, auch im Falle hoher Drehzahlen und langer Schlupfdauer.

Komplettiert wird das neue Programm durch die Hysteresescheibenkupplungen GWM 5202.4 und GWM 5204.4. Die beiden Modellen übertragen über große Drehzahlbereiche ein konstantes Drehmoment. An Stelle von Permanentmagneten kommt dabei hochwertiges Hysteresematerial zum Einsatz, welches sich mit geringem Energieaufwand umpolen lässt. Das System besteht aus einer Synchronscheibenkupplungshälfte und einer Hysteresescheibenkupplungshälfte. Im Falle einer Überlast schlupft die Kupplung durch und überträgt dann weiterhin das Nennmoment. Sie arbeitet jetzt als Bremse; entstehende Bremsenergie wird als Verlustwärme an die Umgebung abgegeben.


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