Industrie aktuell

Antriebselemente zur KraftĂŒbertragung

Tsubaki01161Anwenderbericht

Rollenketten finden nicht nur in FahrrĂ€dern oder MotorrĂ€dern Einsatz, sondern auch in unzĂ€hligen industriellen Anwendungen. So stellt die Rollenkette eine wesentliche Komponente fĂŒr viele Antriebs- und Fördersysteme dar und bietet auch heute noch eine der effizientesten Methoden zur KraftĂŒbertragung. Im vorliegenden Anwendungsfall aus der Papierindustrie half die wartungsfreie „Lambda“ Kette von Tsubaki einmal mehr, die Produktion rentabler zu machen.



Deutliche Unterschiede hinsichtlich Preis und QualitÀt gibt es auch bei den Antriebsketten. Legen Maschinenbauer Wert auf hohe Standzeit und geringe Ausfallzeiten, investieren sie lieber in eine hochwertigere Kette wie die Lambda Rollenkette des Premium-Herstellers. Auch wenn es sich bei dieser Rollenkette um eine traditionelle Technologie handelt, gibt es doch immer wieder EinsatzfÀlle, welche sie auch heute noch fordern.

Probleme bei der Papierherstellung


Bei einem marktfĂŒhrenden Hersteller fĂŒr Hygienepapier wurden Papierrollen ĂŒber ein Speichersystem einer Schnittmaschine zugefĂŒhrt, wo sie auf LĂ€nge zugeschnitten wurden. UrsprĂŒnglich war diese Schneidemaschine mit einer geschmierten Standard-Kette ausgestattet. Nun fĂŒhrt jede Papierrolle Papierstaub mit sich, den sie durch die Bewegung an die Umgebung abgibt. Die Schmierung auf der Kette wirkte wie ein Magnet fĂŒr den Papierstaub, der sich an und besonders in den Kettengelenken absetzte. Diese setzten sich mit der Zeit so zu, dass das Nachschmiermittel nicht mehr eindringen konnte. Somit fehlte die notwendige Schmierung im Kettengelenk, was zum frĂŒhzeitigen Verschleiß fĂŒhrte und zudem die Beweglichkeit der Gelenke einschrĂ€nkte.

Wartungsarmer Lösungsbringer


Tsubaki01163Zur Lösung des Problems empfahl der Antriebsspezialist die Schneidemaschine auf die wartungsarme Lambda Kette umzurĂŒsten. In der Maschine befördern zwei Ketten parallel die Papierrollen. Damit diese optimal zueinander eingestellt sind, gibt es von Tsubaki den sogenannten „Match & Tag“-Service. Dieser optionale Prozess stimmt parallellaufende Ketten so aufeinander ab, dass die Ketten mit einer Genauigkeit und minimalen LĂ€ngentoleranz von max. 0,5 mm Differenz zueinander parallel laufen. Das Resultat dieser VerĂ€nderungen im Produktionsprozess kann sich sehen lassen: Die Lambda Kette verhindert fortan die Kontamination von Produkt und Maschine und reduziert die sich in den Gelenken absetzende Staubmenge. Der Wartungsaufwand ist reduziert und die Standzeit erhöht.

Die wartungsarme Rollenkette muss zeitlebens nicht geschmiert werden. Dies gelingt durch spezielle ölimprĂ€gnierte Sinterbuchsen. Sie sorgen im Kettengelenk dafĂŒr, dass immer ausreichend Schmierstoff vorhanden ist. Durch die Selbstschmierung ergibt sich eine hohe Standzeit der Kette. Das nicht vorhandene Schmiersystem reduziert die Betriebskosten. Zudem entfĂ€llt die durch Schmiermittel verursachte Kontamination, was die Umwelt freut.

StÀndige Weiterentwicklung


Tsubaki02163Die grundlegende Design-Philosophie der Lambda Kette wurde seit ihrer EinfĂŒhrung beibehalten. Auch wenn es seitdem Ă€ußerlich kaum nennenswerte VerĂ€nderungen gab, verbesserten die Entwickler regelmĂ€ĂŸig die Performance der Kette. So optimierten sie beispielsweise Materialauswahl und Fertigungsverfahren. Dabei zielten die Weiterentwicklungen darauf ab, eine nahezu perfekte Rundheit der Buchsen fĂŒr eine optimale KraftĂŒbertragung zu erhalten und mehr Schmierstoff in die Sinterbuchse zu bringen.

Die wartungsfreien Lambda Ketten finden heute in vielen Anwendungen Einsatz – ganz egal ob als StandardausfĂŒhrung oder kundenspezifische Lösung. Beispielsweise gibt es eine AusfĂŒhrung mit dem lebensmittelkonformen NSF-H1 Schmierstoff oder eine fĂŒr den Hochtemperaturbereich fĂŒr mehr als 150 °C Umgebungstemperatur. Andere Varianten schĂŒtzen mittels Abdichtung des Kettengelenks zusĂ€tzlich vor Verunreinigungen. SelbstverstĂ€ndlich können die Ketten im ANSI oder BS/DIN-Standard auch mit Mitnehmer- oder Winkellaschen ausgestattet werden.

Bild oben: Der Schmierstoff befindet sich in der Sinterbuchse
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