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KNF1119Compamed Halle 8a, Stand K04

Mit der Membran-Flüssigkeitspumpe FP 400 ist es KNF erstmals gelungen, fünf Membranen horizontal in einer Ebene anzuordnen. Damit erreicht die FP 400 saug- und druckseitig eine sehr geringe Pulsation. Mit diesem Wert, der konstruktionsbedingt bislang der Zahnradpumpentechnik vorbehalten war, verfügt die FP 400 über ein echtes Alleinstellungsmerkmal.

Übliche Sekundärmaßnahmen zur Pulsationsvermeidung entfallen. Weiterhin kommen die mit der Membranpumpentechnik verknüpften Funktionsvorteile zum Tragen: selbstansaugend, trockenlaufsicher und wartungsfrei. Mit einer Förderleistung von bis zu 4,4 l/min und dieser einmaligen Laufruhe qualifiziert sie sich für vielseitige Anwendungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich.

Diese Neuheit eignet sich für die Aufgabenstellung der Zirkulation von Flüssigkeiten – zum Beispiel in Geräten für das Temperaturmanagement. Das kann beispielsweise die Kühlung von medizinischen Lasern oder Röntgengeräten sein. Es ist auch gefordert in lebenswichtigen Unterstützungssystemen zur Stabilisierung der Körperkerntemperatur von Patienten. Mit der niedrigen Pulsation einher geht auch ein angenehmes, weil leises und vibrationsarmes Betriebsverhalten der Pumpe.

Die außerordentliche Laufruhe in Kombination mit einer Saughöhe von 3 mH2O ermöglicht die problemlose Handhabung sowohl von viskosen als auch von sehr dünnflüssigen Medien. Aggressive Medien sind ebenfalls kein Problem, da die medienberührenden Pumpenkomponenten chemiefest ausgelegt sind – als Werkstoffe stehen EPDM, PTFE bis hin zu FFKM zur Auswahl.

Die 5-Membranen-Konstruktion reduziert Scherkräfte auf ein Minimum. Das verlängert die Lebensdauer der Pumpe und schont empfindliche Medien. Die FP 400 verfügt über die Schutzart IP65. Der maximale Betriebsüberdruck liegt bei 10 mH2O. 


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