Afag präsentiert eine neue Generation von Linearförderern der Baureihen HLF-M (Hybrid-Linear-Förderer Magnetantrieb) sowie HLF-P (Hybrid-Linear-Förderer Piezoantrieb) für die Zuführung von großen bis ganz kleinen Montageteilen. Dabei wurden die Linearförderer HLF-M zum Zuführen für größere bis kleine Bauteile und die Linearförderer HLF-P zum Zuführen kleiner bis kleinster Bauteile konzipiert.
Beide Baureihen zeichnen sich durch eine geschlossene, kompakte und konstruktiv leicht integrierbare Bauform sowie einen optimierten Schwingkräfteausgleich aus. Dieser basiert in beiden Varianten auf dem Prinzip des Massenausgleichs sowie der speziellen Anordnung der Massenschwerpunkte von Nutz- und Gegenmasse. Dabei werden freie Schwingkräfte größtenteils direkt im Gerät eliminiert und nicht, wie bei konventionellen Geräten praktiziert, in den Geräteunterbau abgeleitet. Folgerichtig gibt es keine Störschwingungen, die sich in einer Montagestation oder -anlage negativ auswirken oder die beim Sortieren, Vereinzeln und Zuführen für Störungen sorgen können. Außerdem wird durch die Aufhängung der Massen die Entstehung von Querschwingungen vermieden, was zu einer ruhigen und schonenden Bauteile-Förderung und damit zu spürbar mehr Prozesssicherheit führt.
Dank der langen und breiten Montagefläche für den Aufbau unterschiedlichster Förderschienen wird der Gestaltungsfreiraum für den Aufbau und die Auslegung von Förder- und Führungsschienen deutlich erweitert. Des Weiteren gibt es die Hybrid-Linear-Förderer M in den drei Baugrößen HLF-7M, HLF-12M und HLF-25M mit Standard-Förderschienenlängen von 400, 500 und 600 mm Länge und auch die Hybrid-Linear-Förderer-P gibt es in zwei Baugrößen mit 300 mm (HLF-07P) bzw. mit 400 mm (HLF-12P) Standard-Förderschienenlänge.
Wenn es um das Zuführen von kleinen und kleinsten Bauteilen geht, verdienen die Hybrid-Linear-Förderer-P mit dem Piezoantrieb besondere Beachtung. Mit der Piezoantriebstechnik ist es möglich, Kleinstteile mit Frequenzen bis zu 250 Hz anzuregen und zu fördern, wobei der Teiletransport durch die daraus resultierenden geringen Schwingweiten (0,01 bis 0,15 mm gegenüber dem Magnetantrieb mit 0,5 bis 2 mm) und hohen Beschleunigungen dann nahe am Gleitförderbereich liegt. Darüber hinaus erlauben der optimierte Schwingkräfteausgleich und die kleinen Schwingweiten gegenüber konventionellen Förderern viel kleinere, nämlich um bis zu 75 % reduzierte Spaltmasse, was sich natürlich sehr positiv auf die Anwendungsmöglichkeiten (engere Teileführung…) und auf die Prozesssicherheit beim Fördern von kleinsten Mikrotechnik-Teilen auswirkt.
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