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Dienstag, Oktober 17, 2017
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sage0415Expertenwissen

Dr. Matthias Laux (Bild), Vice President Product Delivery Central Europe bei Sage Software

Holografie in der Produktion? Oder ERP auf der Smart Watch? Mit neuen Technologien mehren sich die Chancen für Innovationen und digitale Transformation im deutschen Mittelstand. Wer von der voranschreitenden Digitalisierung und Vernetzung von Geräten, Anlagen, Produkten und Services profitieren will, muss diesen Wandel aktiv gestalten. Dabei kommt es vor allem darauf an, das Zusammenwirken der unterschiedlichen Entwicklungen zu verstehen und zu nutzen.


Smart Factory wird Teil der Unternehmensstrategie


Immer mehr Objekte der realen Welt sind digital vernetzt und beeinflussen so Unternehmensprozesse. So lassen sich in einer „Smart Factory“ die Abläufe unter anderem in Fertigung und Logistik einfacher steuern, stärker automatisieren und erheblich beschleunigen. Ein Beispiel dafür ist die Kommunikation zwischen Maschinen und Softwaresystemen untereinander, die etwa dabei helfen, logistische Prozesse zu optimieren oder Ausfallzeiten zu reduzieren. Das spart unter anderem Zeit und senkt das Fehlerrisiko. Darüber hinaus haben Unternehmen einen besseren Überblick über die Verfügbarkeit von Maschinen, Material und Personal. So können sie ihre Ressourcen flexibler einsetzen und besser auslasten.

Zur Umsetzung solcher Szenarien sind neben der geeigneten Technologie vor allem Qualifikation und Akzeptanz der Mitarbeiter erforderlich – auch in der Unternehmensführung. Die strategische Planung des digitalen Wandels hin zu einer Smart Factory ist genauso wichtig wie die benötigte Technologie. Hier haben mittelständische Unternehmen aufgrund der kürzeren Entscheidungswege einen Vorteil. Den gilt es jetzt zu nutzen. Beispielsweise lassen sich auch ältere Maschinen mit heutiger Technologie zu vertretbaren Kosten in digitalisierte Fertigungsprozesse integrieren. Die vielbeschworenen Abschreibungszyklen für vorhandene Maschinen und Anlagen sind kein Argument für untätiges Warten.

Smart Cars bringen den Mittelstand in Bewegung


sage20415Autonomes Fahren setzt sich innerhalb der nächsten 15 Jahre durch – das glaubt fast die Hälfte der Teilnehmer an einer Umfrage des Bitkom unter Geschäftsführern und Vorständen der Automobilbranche. Doch längst können Smart Cars viel mehr als Personen von A nach B zu transportieren. So informieren sie den Fahrer heute schon über Restaurants und Einkaufsgelegenheiten auf dem Weg, gewisse Funktionen sind per Sprachsteuerung bedienbar und auf Wunsch nehmen sie ihm Aufgaben wie das Einparken ab.

Was das für den künftigen Arbeitsalltag bedeutet, zeigt dieses Beispiel: Das innovative Auto der Zukunft wird nicht über PS-Zahlen sondern über smarte Funktionen definiert. So könnte das Auto schon bald auch mit dem CRM-System vernetzt sein. Mögliches Szenario: Das System zeigt automatisch den Weg zum nächsten Kunden an, ohne dass ich es eintippen muss und fährt den Mitarbeiter dann ans Ziel. Unterwegs werden E-Mails vorgelesen und per Spracheingabe bearbeitet oder Videokonferenzen durchgeführt. Verspätet man sich, könnte das CRM-System den Kunden automatisch per E-Mail über die neue Ankunftszeit informieren.

Augmented Reality und Holografie unterstützen Produktentwicklung


sage10415Augmented-Reality-Apps, mit denen Benutzer auf dem Display ihres Tablets oder Smartphones Informationen über bestimmte Objekte eingeblendet bekommen, beschleunigen schon heute Wartung und Reparaturen von Maschinen und Anlagen. Durch die Visualisierung von Daten aus CAD- und ERP-Systemen lassen sich beispielsweise benötigte Ersatzteile schneller identifizieren und montieren.

Doch das ist nur der Anfang von Augmented Reality: Für das Jahr 2016 erwarten Marktauguren, dass die Holografie große Fortschritte macht. Diese räumliche Projektion macht es bald möglich, Produkte wie Kleidung, Maschinen oder auch medizinische Prothesen noch in der Design-Phase zu visualisieren und anzupassen. Änderungswünsche des Kunden können dann mit Hilfe von Gestensteuerung schnell eingearbeitet werden.

Wearables privat und beruflich immer öfter dabei


Wo Holografie nicht einsetzbar ist, beispielsweise aus Platzgründen, da können Datenbrillen und andere Wearable-Geräte wie etwa Smart Watches berufliche Anwender bei ihren Aufgaben unterstützen. Offene Datenformate sorgen dafür, dass Geräte und Anwendungen auf unterschiedlichste Informationen zugreifen können, wie etwa auf Daten aus dem ERP- oder CRM-System etc. Dadurch könnten Unternehmer etwa Einkaufs- oder Bestellprozesse von unterwegs anstoßen oder Warnhinweise erhalten, wenn etwa eine Störung in der Firma aufgetreten ist.

Darüber hinaus werden die Wearables mit immer mehr Objekten in ihrer Umgebung kommunizieren. So könnten Ladeninhaber den Trägern von Smart Watches beispielsweise attraktive Angebote machen, während diese an ihrem Schaufenster vorbeilaufen und so neue Kundschaft gewinnen.„Während viele Menschen schon heute Wearables, vor allem Fitness-Armbänder, einsetzen, werden sie zukünftig zunehmend im Geschäftsumfeld Einsatz finden: Die Anwendungsszenarien reichen von Datenbrillen für Monteure, die bei der Arbeit freie Hände brauchen, bis hin zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle rund um Fitness und Gesundheit.

Cloud-Trend: Überwiegend heiter


Der Cloud-Markt in Deutschland wächst rasant: Das zeigen Untersuchungen aller großen Marktforschungsunternehmen. IDC beispielsweise geht davon aus, dass die Cloud zumindest bis 2020 den Umgang mit IT bestimmen wird. Egal ob Office-Software, Unternehmensanwendungen, Backup-Services oder Online-Speicher: Die schnelle Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen ohne hohe Anfangsinvestitionen erfreut sich wachsender Beliebtheit, auch und gerade bei KMU. Ein wichtiger Treiber dieser Entwicklung ist der wachsende Bedarf an mobilen Lösungen, die auf der Cloud-Technologie basieren.

Sicherheit und Datenschutz bleiben die wichtigsten Herausforderungen in der Cloud. Wir als Vorreiter im Markt für ERP-Software aus der Cloud wissen das und handeln entsprechend. Denn Fakt ist, dass sie gerade den kleinen und mittleren Unternehmen höhere Sicherheitsstandards bietet, als sie es selbst je einrichten könnten.

3D-Druck prägt die Welt von morgen


sage30415Die Zukunftstechnologie 3D-Druck entwickelt sich rasant: In China wurden bereits komplette Häuser aus Bauteilen errichtet, die im 3D-Druckverfahren produziert werden. Dabei diente Bauschutt als Ausgangsmaterial. In der Weltraumforschung wird darüber nachgedacht, Forschungsstationen auf dem Mond aus Mondstaub zu drucken. In der medizinischen Prothetik könnten schon bald menschliche Organe ganz oder teilweise mit 3D-Druckverfahren erstellt werden.

Darüber hinaus bietet der 3D-Druck schon heute die Möglichkeit, Modelle, Prototypen und Kleinserien schneller und kostengünstiger zu produzieren, als das bislang möglich war. Durch die Entwicklung immer neuer, leistungsfähigerer Materialien wird der 3D-Druck eine wichtige Rolle bei der Sicherung des Produktionsstandorts Europa spielen.

Fachmessen im Überblick

ZVEI: Philip Harting

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Mit seiner Wahl zum Vorsitzenden des ZVEI-Fachverbands „Electronic Components and Systems“ übernimmt Philip Harting die Ausrichtung eines der wichtigsten Fachverbände der deutschen Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Zeitgleich ist Philip Harting Mitglied im Vorstand des ZVEI – Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. weiter

Schaeffler: José Ramalho

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Michael Söding (55) mit Wirkung zum 1. Januar 2018 zum Mitglied des Vorstandes der Schaeffler AG bestellt. Er übernimmt ab dann auf Vorstandsebene die Verantwortung für das Automotive Aftermarket-Geschäft. Michael Söding ist seit 2009 Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmensbereichs Automotive Aftermarket. Der bisherige Unternehmensbereich Automotive Aftermarket wird ab 2018 als dritte Unternehmenssparte ein  eigenständiges Vorstandsressort.

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Di Okt 17 Kompakt Forum: Motion Lösungen Veranstalter: Mitsubishi Electric
Mi Okt 18 @09:00 tec.nicum on tour Veranstalter: Schmersal
Mi Okt 18 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris
Mi Okt 18 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris
Do Okt 19 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris
Do Okt 26 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik