korloy0513Der südkoreanische Hersteller von Präzisionswerkzeugen und Wendeschneidplatten Korloy plant seine Lagerkapazitäten erheblich aufzustocken. Innerhalb der nächsten drei Jahre soll der Lagerbestand an verfügbaren Artikeln mehr als verdoppelt werden. Gleichzeitig wird das bestehende Logistiksystem optimiert und weiterentwickelt, um die Lieferwege weiter zu beschleunigen. Erst vor drei Jahren starteten die koreanischen Werkzeugexperten mit einer eigenen Tochter in Frankfurt am Main.

Die Korloy Europe GmbH hatte damals zum Ziel das bestehende Händlernetz auszubauen und vor Ort optimaler zu unterstützen. Als eines der marktführenden in Korea und Asien baut das Unternehmen seine Marktposition in Europa verstärkt aus. Wie wichtig der gesamteuropäische Markt für den asiatischen Werkzeughersteller ist, zeigt sich am Geschäftsjahr 2011, in dem mehr als 43 % des Gesamtumsatzes auf Europa entfielen. Neben dem flächendeckenden Händlernetz will man vor allem im Projektgeschäft neue Kunden in Europa gewinnen.

In Frankfurt befindet sich auch das zentrale Auslieferungslager für den europäischen Markt. Wer bis 15 Uhr bestellt, wird meist bereits am nächsten Tag, aber spätestens nach 24 h beliefert. Heute gehen schon heute weit über 40 % der in Korea gefertigten Werkzeuge und Schneidplatten an europäische Abnehmer, Tendenz steigend. "Um der erhöhten Nachfrage gewachsen zu sein und die hohe Lieferbereitschaft abzusichern, bauen wir unsere Lagerkapazitäten erheblich aus", erklärt Michael Ries,
Lagerleiter bei Korloy. Werden bisher rund 9000 Artikel vorgehalten und ansonsten direkt aus Südkorea angeliefert, sollen künftig bis zu 20.000 Werkzeuge, Wendeschneidplatten und Komponenten am europäischen Zentrallager in Frankfurt verfügbar sein.


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