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Schmolz + Bickenbach steigert Umsatzerlöse und Betriebliches Ergebnis deutlich
Das weltmarktführende Unternehmen für Spezialstähle Schmolz + Bickenbach hat im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr wiederum eine markante Verbesserung bei den Umsatzerlösen und den Ergebniswerten erzielt. Für das laufende Jahr ist das Unternehmen aufgrund der Rückmeldungen seiner Kunden vorsichtig optimistisch.
Die Umsatzerlöse erreichten EUR 3'942.9 Mio. (2010: EUR 3'119.3 Mio.). Das Betriebliche Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) erhöhte sich im Vergleich zu 2010 um EUR 63.3 Mio. auf EUR 296.2 Mio. (2010: EUR 232.9 Mio.), was einer Marge von 7.5 % (2010: 7.5 %) entspricht. Das Betriebliche Ergebnis (Ebit) stieg um 47.3 % auf EUR 179.6 Mio. (2010: EUR 121.9 Mio.).
Die Nachfrage nach den Spezialstählen hat sich in allen bedienten Marktsegmenten gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöht. Dies führte zu höheren Bestellungseingängen, Produktionsmengen und Umsatzerlösen. Aufgrund der durch die internationale Finanz- und Währungskrise ausgelösten Verunsicherung in den Märkten kam es in der zweiten Jahreshälfte zu einer leichten Abschwächung der Nachfrage mit sinkenden Legierungspreisen, die in der Folge zu Margeneinbussen geführt haben.
Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Zusammenhang mit der Produktionsmengenerhöhung von 10.000 per Ende 2010 auf 10.332 per Ende 2011 erhöht. Die Investitionen beliefen sich auf EUR 125.6 Mio. (2010: EUR 120.6 Mio.). Das neue Stahl- und Schmiedewerk von A. Finkl & Sons Co. in Chicago, das wichtigste Investitionsvorhaben des Konzerns, hat seinen Betrieb im zweiten Halbjahr aufgenommen. In 2012 wird das Werk schrittweise hochgefahren und die Verlagerung aller Aggregate vom alten auf den neuen Standort abgeschlossen.
Die Bestellungseingänge haben sich im zweiten Halbjahr 2011 gegenüber dem ersten Halbjahr abgeschwächt. Seit Anfang 2012 ziehen die Bestellungseingänge insgesamt wieder an. Dabei stellt das Unternehmen fest, dass sich die Märkte für Spezialstähle in deutlich besserer Verfassung befinden, als jene für Commodities. Speziell die Premiumanbieter im Automobilsektor wie auch die Märkte im Bereich Energiegewinnung und -erzeugung laufen weiterhin auf hohen Touren. Die für das Geschäft wichtigen Megatrends Mobilität, Urbanisierung und Bereitstellung von Energie haben weiterhin ihre Gültigkeit. Die zukünftige Entwicklung im Finanzsektor und die in einigen unserer Produktions- und Abnehmerländer schwierige Währungssituation können das Geschäft aber weiterhin negativ beeinflussen.

Christian Benz (49), ehemals Geschäftsführer bei der schwedischen Beijer Electronics, ist seit dem 1. April Vorstand für Technologie, Vertrieb und Marketing bei der Jetter AG. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur soll mit seiner Technologie-, Vertriebs-, und Marketingerfahrung insbesondere die breite und technologisch anspruchsvolle Produktpalette des Unternehmens im Sinne des Kundennutzens weiter entwickeln.
