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Aktuelles aus der Lebensmitteltechnik

Lebensmittel-, Nahrungsmittel-, Genussmittel-, Getränkeindustrie, Edelstahl, Norm, Zulassung

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ifm0114Hannover Messe Halle 9, Stand D36

Im Gegensatz zu induktiven Sensoren erfassen kapazitive Sensoren auch nicht-metallische Materialien. Typische Einsatzgebiete finden sich in der Holz-, Papier-, Glas- und Kunststoffindustrie, aber auch im Bereich der Lebensmittel- und Chemieindustrie. IFM Electronic präsentiert jetzt kapazitive Sensoren zur berührungslosen Erfassung von Objekten oder Füllstände, die ausgestattet mit einer IO-Link Schnittstelle „sehen, was läuft“.

Was der Sensorspezialist unter „sehen“ versteht erläutert folgendes Beispiel: Kapazitive Sensoren werden häufig zur Füllstanderfassung eingesetzt. So auch in der Lebensmittelindustrie, bei der in Tanks verschiedenste Pulver und Mehle lagern. Diese Mehle „haften“ nach einigen Prozessdurchläufen an der Behälterwand, sodass ein „Durchsehen“ mittels kapazitiver Sensoren erschwert wird. In der Vergangenheit mussten die Sensoren dann nachjustiert werden. Der Anwender wusste somit nie genau, wie die Schaltschwelle der kapazitiven Sensoren eingestellt war. Die Sensoren waren somit für den Anwender eine Art Blackbox.

Mit einer Art „Brille“ kann der Anwender nun in diese Blackbox schauen. Der Schaltpunkt des kapazitiven Sensors lässt sich auslesen und z. B. vor der Inbetriebnahme auf andere Sensoren übertragen. Eine Nachjustierung ist nicht mehr erforderlich. Die Applikation ist validierbar und transparent.

Dieses Sehen ist einem einfachen Werkzeug zu verdanken: Die kapazitiven Sensoren wurden mit der Kommunikationsschnittstelle IO-Link ausgestattet. Diese standardisierte Schnittstelle in Verbindung mit der Software „Linerecorder Sensor“ schaffen diese Transparenz in der Applikation. Anwender können damit Validierungen inklusive Daten-Logging vor Inbetriebnahme durchführen. Inbegriffen sind auch weitere Diagnose- und Funktions-Möglichkeiten.

Die Kommunikationsschnittstelle IO-Link in Verbindung mit der Software Linerecorder Sensor und dem Memory-Plug erlaubt eine schnelle und einfache Inbetriebnahme. Nach erfolgter Validierung der Anwendung kann der Benutzer mit einem Memory-Plug, quasi einem USB-Stick der Automation, die Geräteparameter einfach auf weitere Sensoren kopieren.
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