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linak1Fachartikel

Dank eingebauter Elektronik und eingebauter Modbus-Fähigkeit sparen Hersteller von Tracker-Systemen mit den neuen Antrieben von Linak Zeit und Geld. Verstellantrieb und Steuerung sind zu einer Einheit geworden. Es müssen keine zusätzlichen Kabel verbaut werden und eine Anpassung zwischen Antrieb und Steuerung entfällt. Antrieb einbauen, anschließen und fertig ist das System. Der Wartungsaufwand bleibt gering und die Informationen über den Zustand des Antriebs erlauben einen effizienten Service.



Für die effiziente Nutzung der Solarenergie werden heute zweiachsige Solar-Tracker in großen Solarparks eingesetzt, die dank ihrer Verstellmöglichkeit in der Lage sind, die Sonnenstrahlen optimal einzufangen. Effizient wird diese Technik jedoch nur, wenn die Verstellung kostengünstig und einfach zu realisieren ist. In einem Solarpark werden viele Tracker parallel angesteuert. Bei dieser Ansteuerung des Verstellantriebs setzen Hersteller und Betreiber von Solar-Trackern auf ein serielles BUS-System. Bereits bei der Installation und der Verkabelung der Systeme lassen sich Kosten sparen. Die Ansteuerung der Tracker über ein BUS-System ist einfach und effizient. Für diese Lösung mussten bislang zwei Teile verbaut werden: ein Verstellantrieb und eine Einheit für die Steuerung mit eingebautem BUS-Controller. Linak hat nun als erster Hersteller diese beiden Bereiche zusammengeführt und bietet Verstellmotoren mit eingebauter BUS-Steuerung. Die eingebaute Elektronik direkt im Antrieb ersetzt eine externe Lösung eines weiteren Herstellers. Sowohl der bekannte Verstellmotor LA36 als auch der LA35 sind nun mit eingebauter Elektronik erhältlich. Der Hersteller setzt hierbei auf das Modbus-Protokoll, das sich mittlerweile zum De-Facto-Standard unter den Kommunikationsprotokollen bei speicherprogrammierbaren Steuerungen etabliert hat. Als Schnittstelle kommt bei den Modbus-Modellen ein RS-485-Interface zum Einsatz.linak2

Nicht nur Kabel sparen

Die neue Generation von Verstellsystemen spart nicht nur Kabel bei der Installation. Mit der neuen Möglichkeit der präzisen Steuerung und der eingebauten Endschalter werden die Überlastung des Antriebs noch besser vermieden und dadurch eine längere Lebensdauer des gesamten Systems erreicht. Soft-Start und Soft-Stopp verringern die Belastung der mechanischen Teile des Trackers.  Ein Überlastschutz schont die Motoren und sichert ihnen eine lange Lebensdauer.

Betreiber von Solarparks suchen eine einfache und kostengünstige Lösung, um soviel umweltfreundliche Energie wie möglich zu produzieren. Die neuen Systeme helfen ihm dabei. Für die optimale Nutzung eines Solar-Trackers ist es wichtig, immer die genaue Position und die Verstellgeschwindigkeit des Antriebs zu kennen. Mit einer elektronischen Steuerung lassen sich exakte Einstellungswinkel programmieren und das Verfahren automatisieren. Durch die optimale Ansteuerung werden die mechanischen Teile des Trackers weniger belastet. Die Programmierung über eine serielle Schnittstelle spart Zeit.

Wartungsarbeiten besser planen

Die Antriebe LA35 Modbus und LA36 Modbus bieten außerdem die Möglichkeit, Daten auszulesen. Wartungsarbeiten lassen sich damit besser planen. So ist ein optimaler Service möglich.  Mit den beiden neuen Antrieben kann der Solarparkbetreiber seine Betriebskosten verringern, denn die Systeme lassen sich über das BUS-System in einen energiesparenden Schlafmodus versetzen.

Selbstverständlich zeichnen den LA36 Modbus und den LA35 Modbus die gleichen Merkmale aus wie die Standardmodelle LA36 und LA35: Große Kraft und extreme Robustheit. Der Antrieb beseitigt alle Vorurteile gegen elektrische Lösungen und deren Grenzen. Dem Einsatz in rauen Umgebungen steht nichts im Wege. Der Antrieb erfüllt die Schutzart IP66 im Betrieb und IP69 im Stand. Eine Reinigung mit einem Hochdruckreiniger beeinträchtigt ebenso wenig die Funktionsweise wie Schmutz, Staub, Regenwasser oder hohe Temperaturen.

Retrofit-Version mit Haltekraft von 30.000 N

Mit der Größe der Fläche der Solarmodule steigt auch die Windlast, der ein Solar-Tracker Stand halten muss. Die Anforderungen an das Verstellsystem und den Motor steigen. Der Antrieb LA36 in einer Version mit verstärkter Spindel und verstärktem Halterungssystem wird von einem Stahl-Beschlag umschlossen, der an dem Solar-Tracker befestigt wird. Damit kann der Antrieb statische Kräfte von bis zu 30.000 N halten. Große Sicherheitsreserven bei hohen Windlasten lassen sich somit realisieren. Die exakte Positionierung der Solarmodule zur Sonne ist für die Effizienz der Anlage besonders wichtig. Durch das zusätzliche Gehäuse erlangt das gesamte System mehr Stabilität. Die axiale Toleranz und damit das „freie Spiel“ werden minimiert. Die Ausrichtung der Solarpanels ist exakter, was wiederum die Effizienz des gesamten Systems steigert.

Bereits bei der Entwicklung des Retrofit-Halterungssystems haben die Ingenieure auf eine größtmögliche Kompatibilität zu bereits bestehenden Systemen geachtet. Mit der neuen Halterung ist es nun möglich, die bewährten Produkte, die sich durch ihre Robustheit und Langlebigkeit, durch ihre eingebaute Elektronik und die Möglichkeit der Steuerung über Modbus auszeichnen, in bestehende Solar-Tracker einzubauen. Den Halterahmen gibt es in zwei Versionen mit unterschiedlichen Möglichkeiten der Befestigung an. Mit dem Retrofit-Halterungssystem lassen sich nun auch ältere Solar-Tracker-Systeme mit moderner Technik nachrüsten.


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