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Aus den Specials

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Schott Solar präsentiert hocheffiziente Receivertechnologien für Solarkraftwerke, wie sie auch beim Wüstenstromprojekt „Desertec“ zum Einsatz kommen sollen. Solche Hochleistungsreceiver spielen hier eine Schlüsselrolle dabei, wenn der Sonnenstrom aus den Wüsten Nordafrikas durch Kostenreduktion marktfähig werden soll. Der Receiver ist das Herzstück von Solarkraftwerken mit Parabolrinnentechnologie. Je mehr Sonnenlicht er in Wärme umwandelt, desto höher ist der Wirkungsgrad des gesamten Kraftwerks.

„Als Gründungsmitglied der Dii wollen wir daran mitarbeiten, dass unsere Stromversorgung in Zukunft sowohl nachhaltig als auch bezahlbar ist. Stromversorgung durch Solarkraftwerke aus der Wüste bietet dafür eine vielversprechende Alternative, die zumal bereits seit einigen Jahren Realität ist“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer, Vorsitzender des Vorstandes der Schott AG. Er bezieht sich damit auf Kraftwerke wie Nevada Solar One in den USA sowie zahlreiche Kraftwerke in Spanien, die Strom für viele Tausend Haushalte produzieren. Weltweit hat Schott Solar bereits über 500.000 Receiver für diese und weitere Projekte geliefert. „Als Markt- und Technologieführer entwickeln wir mit Hochdruck neue Receiver-Konzepte, so dass sich Strom aus der Sonne künftig wesentlich günstiger herstellen lässt“, so Ungeheuer weiter. „Dies ist die Basis dafür, dass sich Solarkraftwerke mit Parabolrinnentechnologie weltweit im großen Stil durchsetzen und auch die Umsetzung des Desertec Konzeptes voranbringen können.“

Schon heute setzt das Produktdesign der Receiver Maßstäbe in punkto Strahlungsoptik, Effizienz und Langzeitstabilität. Um den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen, geht man nun zwei Wege: Zum einen hat das Unternehmen Receiver für größere Solarkollektoren entwickelt. Zum anderen liegt der Fokus auf dem Einsatz neuer Wärmeträger. Aktuell verwenden Receiver ein Öl, das sich auf etwa 400 °C erhitzen lässt. In Zukunft werden Solarfelder neue Wärmeträger verwenden, um den Dampfprozess bei mindestens 500 °C und dadurch mit höheren Wirkungsgraden betreiben zu können. Für all diese Konzepte gibt es bereits Prototypen, die derzeit in Feldtests im Einsatz sind.


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