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GOM0215Control Halle 3, Stand 3330

GOM hat die Serie der industriellen 3D-Scanner „Atos Triple Scan“ um das Modell 16M erweitert. Der neue 3D-Digitalisierer mit zweimal sechzehn Millionen Messpunkten pro Scan eignet sich für die Qualitätskontrolle von mittelgroßen Bauteilen mit hohen Auflösungsanforderungen. Einsatzgebiete sind zum Beispiel die Messung und Inspektion von komplexen Spritzguss- oder Gussteilen wie Turbinenschaufeln, bei denen die Erfassung schmaler Ein- und Austrittskanten eine große Rolle spielt.


Kompletter Messprozess mit dem Atos Triple Scan
Die Scanner vermessen Bauteile berührungslos und dreidimensional. Bei allen Modellen handelt es sich um ein 3-in-1-Sensorsystem: Atos Triple Scan nutzt die linke und rechte Kamera einzeln in Kombination mit dem Projektor. Daraus resultieren drei Sensoren mit verschiedenen Perspektiven auf das Bauteil, so dass drei Ansichten während eines Scans erfasst werden statt nur einer. Die Messung läuft damit schneller ab, da die Zahl der Einzelscans selbst bei komplexen Bauteilen deutlich reduziert wird. Das Scannen in tiefe Taschen ist ein zusätzlicher Vorteil dieses Konzeptes.Außerdem arbeiten die Scanner mit der Blue Light Technology. Durch das blaue Licht der LED-Projektionseinheit erfolgen die Messungen unabhängig von den Lichtverhältnissen der Umgebung und der Oberflächenbeschaffenheit. Aus den Scans berechnet die GOM-Software automatisch die 3D-Koordinaten in Form einer hochauflösenden Punktewolke (ASCII/STL). Das errechnete Polygonnetz beschreibt Freiformflächen und Regelgeometrien, die nun in der Form- und Maßanalyse mit der Zeichnung oder direkt mit dem CAD-Datensatz abgeglichen werden können.

Den 3D-Scanner gibt es in zwei weiteren Varianten mit einer Auflösung von 5 und 8 Millionen Pixeln. Verschiedene Messfeldgrößen lassen sich mit voreingestellten Optiken realisieren. Für die automatisierte Qualitätskontrolle werden die Scanner in der standardisierten 3D-Messmaschine „Atos Scanbox“ eingesetzt. Bei den Messzellen laufen die gesamten Mess- und Inspektionsprozesse bis hin zum Prüfbericht automatisiert. Das ermöglicht die mannlose Qualitätskontrolle im Produktionsumfeld, etwa von Guss-, Kunststoff- und Blechteilen sowie Zusammenbauten.
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