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  • Messespecial zur Motek

    Wir stellen Ihnen schon heute die Neuheiten vor, die auf der Motek im Oktober in Stuttgart zu sehen sein werden.

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  • Top Ten

    Hier finden Sie alle meistgelesenen Beiträge im Monat, im Jahr von 2010 bis heute

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Samstag, September 23, 2017
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Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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FATFachartikel

Die positiven Erfahrungen bei der Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Dummys innerhalb der Forschungsvereinigung Automobiltechnik (FAT) haben fünf deutsche Automobilhersteller, organisiert im PDB, sowie verschiedene Softwareanbieter, inklusive ESI, veranlasst, bei der Entwicklung eines "WorldSID 50th" Finite Element (FE)-Modells zusammenzuarbeiten. Dabei handelt es sich um einen neuen, weltweit anerkannten, Dummy mit einer verbesserten Biofidelity (Darstellung des menschlichen Belastungsverhaltens), mit dem sich das Verletzungsrisiko von Fahrzeugpassagieren bei einem Seitenaufprall bewerten lässt.



Da globale Märkte international gültige Regeln und Standards erfordern, sind entsprechend harmonisierte Sicherheitsbestimmungen unabdingbar. Die 2002 als Gemeinschaftsunternehmen von Audi, Mercedes, Porsche, BMW und Volkswagen im Bereich der Crashtest-Dummy-Technologie, Biomechanik und Simulation gegründete PDB (Partnership for Dummy Technology and Biomechanics) engagiert sich in nationalen und internationalen Gremien, um die weltweiten Bemühungen hinsichtlich einer solchen Harmonisierung zu unterstützen. Das Hauptziel des WorldSID 50th FE-Modells, das einen durchschnittlich großen Erwachsenen simuliert, ist es, die Simulationsmodelle EuroSID-2 und US DOT SID zu ersetzen.

Dummys von entscheidender Bedeutung

Die Forderung nach einem validierten und qualitativ hochwertigen FE-Modell wie dem WorldSID 50th ergibt sich auch aus der permanenten Notwendigkeit der Kostenreduzierung und Zeiteinsparung seitens der Fahrzeughersteller. Tatsächlich sind Dummy-Modelle für Fahrzeughersteller von entscheidender Bedeutung, da sie die Bewertungsgrundlage für die Gesamtqualität eines Fahrzeugs darstellen. Physische Dummys sind jedoch teuer und meistens dauert die Durchführung eines einzelnen Crashtest 6 bis 7 h. Im Gegensatz dazu ermöglicht ein virtuelles Dummy-Modell die Durchführung dutzender virtueller Crashtests pro Tag.

Das WorldSID 50th FE-Modell basiert auf der aktuellen Version des physischen Dummys, dessen FE-Netz unter Anwendung der CAD-Daten der ISO 15830 aus dem Jahr 2005 entwickelt wurde. Die Entwicklung des Modells basiert vor allem auf durch die PDB kommunizierte Kundenanforderungen. Validierungstests haben ein breites Spektrum in Fahrzeugumgebungen erwarteter Lastbedingungen abgedeckt. Der Validierungsprozess ging dabei deutlich über die Zertifizierung oder die Prüfung von Einzelkomponenten hinaus. Der vollständige Dummy wurde anhand verschiedener Hindernis-Schlittenversuche validiert, die das Verhalten im Fahrzeuginneren demonstrierten. Durch die Prüfung und Verbesserung der Versuchseinrichtungen und der entsprechenden virtuellen Modelle hilft die PDB den Herstellern, ihre hohen Qualitätsstandards im Bereich Fahrzeugsicherheit zuverlässig zu erfüllen.

Automobilist im Frühstadium an Entwicklung beteiligt

„Während des Projekts war die Zusammenarbeit zwischen Audi und ESI hervorragend“, so Björn Hohage, Passagiersimulation, Seitenaufprall, Audi AG. „Ich hatte die Möglichkeit, zu einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungsprozess die letzten Verbesserungen des Modells zu testen und den ESI-Produktentwicklern Feedback hinsichtlich möglicher Verbesserungen zu geben. Dieses neue Dummymodell ist nun für den Einsatz auf industriellem Niveau bereit.“

ESI hat zuerst zur Verbesserung der Simulationsmodells beigetragen, um die Einführung der ersten offiziellen Industrieversion des WorldSID 50th FE-Modells zu ermöglichen. Bereits die erste Forschungs- und Entwicklungsversion (V1.5) erzielte in allen untersuchten Lastfällen in mehr als 200 Tests gute Ergebnisse. Die neue industrielle Version (V2.0) profitiert nochmals von einer Reihe von Verbesserungen, einschließlich neuer Funktionen und Merkmale der Lösung für Unfall- und Sicherheitssimulation (Virtual Performance Solution Version 2010), Feinanpassung der Neoprenhaut des Dummys, neuer Materialeigenschaften im unteren Beinbereich und den Schuhen sowie erweiterten Reibungsparametern für Knie- und Knöchelgelenke. In einem umfassenden Benutzerhandbuch werden ebenfalls die Beziehungen zwischen Simulation und Testergebnissen dargestellt.

Weitere Arbeiten auf dem Gebiet der Dummy-Entwicklung sind im Gange. „Wir sind besonders stolz auf unser WorldSID 50th FE-Modell. Das Modell stimmt schon sehr gut mit dem gesamten Paket aus Einzelteil-, Kalibrierungs- und Barriere-Tests überein. Dies ist das Ergebnis einer Arbeit, bei der jedes Detail sehr genau modelliert wurde“, so Dr. Charles Thibaud, Technischer Leiter bei ESI GmbH.


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