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  • Messespecial zur FMB

    Wir stellen Ihnen schon heute die Neuheiten vor, die auf der FMB im November in Bad Salzuflen zu sehen sein werden.

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    Hier finden Sie alle meistgelesenen Beiträge im Monat, im Jahr von 2010 bis heute

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Dienstag, Oktober 24, 2017
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Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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roechlingRöchling Automotive produziert Windlauf und Motorhaubenhohldichtung in einem Schuss werkzeugfallend und fertig montierbar. Das 2K-Verfahren spart 30 % Gewicht und jede Menge Qualitätsprobleme der herkömmlichen Zusammenbauteile. Es handelt sich dabei um ein 2K-Verfahren, bei dem eine EPDM-Hohlraumdichtung mit einem PP-Träger stoffschlüssig zusammengefügt wird. Laut Hersteller ist das eine Weltneuheit, die besonders Vorteile bzgl. Sicherheit bringt.

Bisher wurden Spritzgussträger und Elastomerhohldichtung separat gefertigt und anschließend zusammengefügt. Hohlraumdichtungen konnten nämlich nur separat im Extrusionsverfahren dargestellt werden. Das übernimmt jetzt die Projektilinjektionstechnologie im selben Werkzeug, in dem der Träger spritzgegossen wurde. Dank dem 2K-Verfahren kann sich die Dichtung nicht mehr lösen. Sie kann ferner kleineren Radien folgen, komplexere 3D-Profile genauer mit flexibler Wandstärke ausgleichen und exakter bis an die äußere Motorhaubenbegrenzung laufen. Außerdem lassen sich die Anpresskräfte leichter einstellen. All das bringt Vorteile beim Motorhaubenflattern und Fußgängeraufprall. Ferner verbessern sich die Abdichtung und die akustische Dämmung. Das integrierte Bi-Material-Bauteil ist komplett recyclingfähig.

2K-Verfahren sind bisher nicht für Hohlraumdichtungen, sondern nur für massive Flachdichtungen möglich gewesen. Letztere erreichen jedoch weder die Maßhaltigkeit noch die Rückstellkräfte von Hohldichtungen. Für die akustische und thermische Abschirmung des Motorraums werden diese Eigenschaften aber immer wichtiger. Ferner muss auch das Eindringen von Regenwasser dauerhaft ausgeschlossen werden können. Die Verlässlichkeit all dieser Funktionen entscheidet sich nicht nur am Dichtungsprofil selbst, sondern auch an dessen Verbindung zum Träger, dem Windlauf. Bei Zusammenbauteilen löst sich das Extrusionsprofil regelmäßig vom Spritzgussgegenstück ab. Diesen Nachteil eliminiert das 2K-Verfahren. Ebenso die Kosten für das Zusammenführen und –fügen der Einzelteile. Dieser Montageschritt kostet in der Regel mehr, als sich mit dem separaten Extrusionsverfahren sparen lässt.

„Der 2K-PIT Windlauf eliminiert Montage- und Qualitätskosten. Unterm Strich bleiben trotz höherer Bauteilkosten Einsparungen von 10 %“, weiß Matteo Piazzi, Produktmanager bei Röchling Automotive. „Hinzu kommt eine Material- und Gewichtseinsparung von 30 %. Bei steigenden Materialpreisen verbessert sich unsere Kostenposition also weiter.“ Die Dichtung ist über 1,5 m gleichmäßig mit konstanter Wandstärke herstellbar, auch bei bauraumbedingten dreidimensionalen Bewegungsrichtungen. Die Wandstärke ist ferner im Gegensatz zu Extrusionsprofilen variabel ausführbar. Die Dichtung kompensiert Fahrzeugtoleranzen in Anpressrichtung von bis zu 10 mm. Sie kann länger, kürzer oder genau so lang wie der Träger sein und sogar Abzweigungen in T- oder V-Form aufweisen.

Nach dem Spritzen des Windlaufträgers wird das Werkzeug teilweise geöffnet. Die so entstehende Kavität füllt sich mit Dichtungsschmelze, die wiederum teilweise von einem nachfolgenden Projektil verdrängt wird. Überschüssiges Material wird umgehend wiederverwendet. Das noch warme Trägermaterial geht mit der heißen Dichtungsmasse eine stoffschlüssige Verbindung ein. Piazzi betont: „Die chemische Verbindung begründet die hohe Belastbarkeit und Langzeitstabilität des Fügebauteils. Verstärkt wird dies zusätzlich durch physikalische Maßnahmen.“

Mittlerweile hat sich das komplexe Werkzeug im Serienanlauf bewährt. Ein erstes Serienbauteil wird in hoher Stückzahl für den Ford C-Max gefertigt. Es hat auch den ersten Platz bei den US-Awards der Society of Plastics Engineers in der Kategorie Außenhaut gewonnen. Weitere Anwendungen, z. B. zur Abdichtung der Frontend-Kühlluftzuführung sind aktuell in der Entwicklung.


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