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  • Messespecial zur FMB

    Wir stellen Ihnen schon heute die Neuheiten vor, die auf der FMB im November in Bad Salzuflen zu sehen sein werden.

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Mittwoch, Oktober 18, 2017
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Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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getrag0315Fachartikel

IAA Halle 8.0, Stand D02

Der globale Markt erfordert maßgeschneiderte Hybridantriebe für unterschiedliche regionale Anforderungen. Der Torque-Split-Hybrid von Getrag lässt sich vom Mild-Hybrid mit 48 V bis zum Plug-In-Hybrid mit bis zu 400 V skalieren. Er bietet zudem alle Vorteile der dritten Generation der Doppelkupplungsgetriebe des Herstellers. Das Unternehmen präsentiert zwei Varianten des 7HDT300 mit 48 und 400 V sowie das neue 6HDT200 in der Version als Mild-Hybrid.



Das Doppelkupplungsgetriebe verdankt seinen hohen Schaltkomfort dem Umstand, dass es zwei Kupplungen für die beiden Teilgetriebe hat, die einen Gangwechsel ohne Zugkraftunterbrechung ermöglichen. Die zwei Teilgetriebe ermöglichen aber auch eine besonders effektive Hybridarchitektur, den so genannten Torque-Split-Hybrid: So stehen zwei unterschiedliche „Pfade“ zur Verfügung, über welche die Drehmomente von Verbrennungs- und Elektromotor getrennt verlaufen können.

Effizient dank Torque-Split-Architektur

Bei einem üblichen Parallelhybrid werden die Kräfte der beiden Antriebsaggregate parallel aufaddiert und dem Getriebe zugeführt. Beim Torque-Split-Hybrid ist die E-Maschine dagegen innerhalb des Getriebegehäuses verbaut und über einen einfachen Radsatz mit einem der beiden Teilgetriebe verbunden. Diese Untersetzung erlaubt es, eine deutlich kleinere Hochdrehzahl-E-Maschine einzusetzen, die leichter und kostengünstiger ist und sich nicht auf die Baulänge der Motor-Getriebe-Kombination auswirkt. Die E-Maschine und der Verbrennungsmotor können außerdem unterschiedliche Gänge nutzen, sodass beide mit jeweils optimalem Wirkungsgrad betrieben werden können.

Die sehr kompakte E-Maschine eröffnet die Möglichkeit, die elektrische Leistung zu variieren. Sie kann ohne zusätzlichen Bauraum-Bedarf von typischen 15 kW für einen Mild-Hybrid bis über 75 kW für einen Plug-In-Hybrid skaliert werden. Das Hybridgetriebe ist in jedem Fall kaum größer als das zugrundeliegende Doppelkupplungsgetriebe. So kann ein Pkw-Modell mit unterschiedlich skalierten Antriebsvarianten gebaut werden – vom konventionellen Antrieb über den Mild- bis hin zum Plug-In-Hybrid, der auch über längere Strecken rein elektrisch fahren kann.

Getrag zeigt auf der IAA erstmals zwei Varianten des 7HDT300 für mittlere Fahrzeugkategorien. Die Mild-Hybrid-Version für das 48-V-Bordnetz ist mit einer E-Maschine ausgerüstet, die 15 kW leistet. Dank Ölkühlung steht genügend Dauerleistung zur Verfügung, um ein rein elektrisches Fahren bis zu 20 km/h zu ermöglichen. In der Plug-In-Hybrid-Variante für das 400-V-Bordnetz ist eine E-Maschine mit einer Spitzenleistung von mehr als 75 kW verbaut, bei unverändertem Getriebegehäuse. Der Plug-In-Hybrid erlaubt ein gleichermaßen effizientes wie sportliches Fahren – und rein elektrisches Fahren über längere Strecken.

Hybridlösungen für kleine Autos

Für eine hohe Marktdurchdringung sind zukünftig auch effiziente Hybridlösungen für kleine Pkw gefragt. Der 6HDT200 gestattet eine besonders kraftstoffsparende Hybridisierung kleinerer Fahrzeuge. Seine Kompaktheit verdankt es unter anderem dem Radsatzkonzept des zugrundliegenden Doppelkupplungsgetriebes 6DCT200, bei dem der erste Gang über eine Brücke gebildet wird. Beim 6HDT200 kann die E-Maschine trotz der sehr kompakten Bauweise bis 65 kW skaliert werden, also ebenfalls vom Mild- bis zum Plug-In-Hybrid.

Die neue Hybridgetriebefamilie hat sowohl für Automobilhersteller als auch Autofahrer Vorteile. Dank der skalierbaren elektrischen Leistung kann der OEM in einer einheitlichen Fahrzeugplattform unterschiedliche Antriebe anbieten – vom konventionellen Antrieb mit Doppelkupplungsgetriebe über den Mild-Hybrid bis hin zum Plug-In-Hybrid. Der Autofahrer profitiert von den Wirkungsgradvorteilen des Torque-Split-Hybrids in Form eines spürbar geringeren Verbrauchs. Beispielsweise erschließt das 7HDT300 als Mild-Hybrid Verbrauchsvorteile von etwa 19 bis 22 % im Vergleich zu einem konventionellen Antrieb. Der Plug-In-Hybrid ermöglicht sogar bis zu 80 % Kraftstoffeinsparung im NEFZ – und die Fähigkeit zum elektrischen Fahren über längere Strecken.
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