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Samstag, August 19, 2017
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Aus den Specials

  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
  • Li-Fi statt WLAN: High-speed mit Datenempfangsgarantie

    fraunhofer0416 Electronica Halle 4, Stand 113
    SPS IPC Drives Halle 2, Stand 500

    Li-Fi-Technologie, also die Nutzung von Licht zum Austausch sehr großer Datenmengen, könnte schon bald etablierte kabelgebundene oder funkbasierte drahtlose Übertragungstechniken in hoch automatisierten Produktionsumgebungen ergänzen oder sogar ablösen. Davon sind Entwickler am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in
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sekisui neuDas Motorengeräusch eines Diesels gilt trotz aller Weiterentwicklung als markant. Besonders in der Ober- und Luxusklasse legen die Automobilhersteller großen Wert auf ein effizientes  Absorbersystem. Für eine mit einem Hochleistungsdieselmotor ausgestattete Sportlimousine entwickelte Röchling Automotive einen zusätzlichen Absorber und fand dafür ein Material zur Abdeckung eines breiten Frequenzspektrums. Fündig wurde das Unternehmen bei Sekisui Alveo, Hersteller von Polyolefin-Schaumstoffen:

Der mikroperforierte Schaumstoff "Alveocel" besitzt eine sehr gute akustische Wirksamkeit. Eingesetzt als Flachabsorber mit mehreren Schaumstofflagen reduziert Alveocel die Dieselmotor-geräusche optimal und sorgt so für die gewünschte Geräuschqualität im Fahrzeuginnenraum.

Alveocel erfüllt alle Anforderungen, die an das Absorbermaterial gestellt wurden: Bereits eine Lage des mikroperforierte Schaumstoffs deckt durch die Kombination von Helmholtz’ Resonanzeffekt und Dissipation ein breites Frequenzspektrum ab. Die absorbierende Wirkung wird durch den Einsatz mehrerer Schaumstofflagen gesteigert. Dennoch benötigt der Flachabsorber eine deutlich geringere Bauraumhöhe als ein Kammerabsorber. In diesem Fall ein entscheidender Aspekt, denn die aero-dynamischen Gesamtbauweise des Fahrzeugs und der eng bemessenen Bauraum erforderten eine flache Lösung. Des Weiteren verfügt der widerstandsfähige PP-Schaumstoff über eine dauerhafte Temperaturbeständigkeit von bis zu 130 °C und nimmt aufgrund seiner geschlossenen Zellstruktur nur geringfügig Wasser auf. Gute Voraussetzungen für einen Einsatz in Motornähe und sportlichen Straßeneinsatz.

Flachabsorber aus Alveocel von Sekisui Alveo wurde von bereits für mehrere Fahrzeuge  in Serie geliefert. Der mehrlagige mikroperforierte Schaumstoff verbindet eine hohe akustische Wirksamkeit mit geringer Dicke. Außerdem ist die Wasseraufnahme deutlich geringer als bei den meisten konventionellen Vliesen und PU-Schaumstoffen. Auch die niedrigeren Konstruktions- und Werkzeugkosten für die Produktion des Flachabsorbers wirkten sich positiv auf die Entscheidung aus: Statt eines komplexen Formteilwerkzeugs, wie es für das Tiefziehen eines Kammerabsorbers notwendig gewesen wäre, kommt ein Stanzwerkzeug zum Einsatz.

Der Schaumstoff Alveocel wird zunächst nach einem spezifischen Schema genadelt und anschließend in Form gestanzt. Danach werden die Ränder der Schaumstofflagen durch ein speziell entwickeltes Verfahren selektiv zum Flachabsorber verschmolzen. Der mikroperforierte Schaumstoff im Inneren des Absorbers bleibt unverändert und kann dort seine volle akustische Wirksamkeit entfalten: Die Schallwellen dringen in die nach dem Perforieren teiloffenen Zellen ein. Dort werden sie zum einen in Bewegungsenergie (Helmholtz’ Resonanzeffekt), zum anderen in Wärmeenergie durch Reibung (Dissipation) umgewandelt. Durch die Kombination der beiden Effekte deckt der Flachabsorber ein breites Frequenzspektrum ab. Gesteigert wird die absorbierende Wirkung wird durch die Verwendung mehrerer Schaumstofflagen.


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