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Montag, Oktober 23, 2017
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Aktuelles aus der Angewandte Forschung

Elektromobilität, Materialien, Bionik, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Universität, Wissenschaft

Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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kit0415Der effiziente Umgang mit Energie ist einer der Grundpfeiler der Energiewende. Doch gerade in der Industrie fällt das nicht immer leicht, weil die technischen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Es fehlen unter anderem geeignete Speichermöglichkeiten. Forschungseinrichtungen und Industrieunternehmen haben sich daher im Projekt „Fast Storage BW II“ zusammengeschlossen, um den Energiespeicher der nächsten Generation für die Industrie zu entwickeln.

Ziel ist es, einen Zwitter zu kreieren, der die Vorteile von Batterien und Kondensatoren vereint. Am Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) werden die wirtschaftlich relevanten Forschungsaspekte vom Batteriematerial bis hin zum elektrischen Speichersystem abgedeckt sowie Speicher-Prototypen entwickelt, gebaut und getestet. Die Kombination aus beiden Systemen namens „Power Caps“ nutzt die Vorteile und vermeidet die Nachteile: Eine Batterie kann viel Energie aufnehmen und lange speichern, benötigt aber lange Ladezeiten, hat eine begrenzte Lebensdauer und übersteht nur eine begrenzte Zahl von Ladezyklen. Ein Kondensator dagegen nimmt Energie schnell auf und ist langlebig, besitzt aber nicht die Speicherkapazität und -dauer einer Batterie. Der neue Speicherzellentyp besticht besonders durch seine Energiedichte, Sicherheit, Lebenserwartung und Kosten.

Das Marktpotenzial für die Hybridzellen liegt heute bei ca. einer halben Milliarde Euro, in 4 bis 6 Jahren könnten es 2 bis 3 Milliarden Euro sein. Varta Microbattery hat es geschafft, die neuen Power Caps von Lithium-Ionen-Batterien abzuleiten, allerdings mit einem wässrigen Elektrolytsystem. Damit ist die Gefahr der Brennbarkeit gebannt – bisher in vielen Industriebereichen ein wichtiges Argument, um die Produktionshallen für herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien zu sperren.

Die elektrochemischen Speicher können Lastspitzen in den Fabriken wirkungsvoll puffern. In vielen Fällen sind Kabel, Transformatoren und Elektronik auf eine Spitzenlast von z. B. 300 kW ausgelegt, obwohl im Mittel nur 3 kW benötigt werden. Mit den Power Caps lässt sich der Spitzenwert auf 10 kW begrenzen. Die ersten Anwender für die Prototypen sollen zwei Firmen aus der Intralogistik sein, die beide bereits im Fast Storage BW II mitarbeiten. Das Einsatzgebiet der Power Caps zielt auf alle Bereiche, in denen ein ungleichmäßiger Strombedarf gedeckt werden muss. Die möglichen Lösungen reichen von der Lastspitzen-Pufferung in Unternehmen mit hohem Strombedarf über die unterbrechungsfreie Stromversorgung bis hin zur Frequenzregulierung im Stromnetz.
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Fr Okt 27 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
Sa Okt 28 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
So Okt 29 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Strategische Partnerschaft Sensorik
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