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Freitag, Oktober 20, 2017
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Aktuelles aus der Angewandte Forschung

Elektromobilität, Materialien, Bionik, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Universität, Wissenschaft

Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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nextenergy0115Für eine emissionsfreie und netzunabhängige Stromversorgung werden zunehmend Brennstoffzellenmodule entwickelt. Um ihre Eigenschaften zu ermitteln, können Hersteller ihre Produkte zurzeit nach der DIN EN IEC 62282-2 untersuchen. Doch welche Rückschlüsse lassen die dort beschriebenen Prüfmethoden auf die Vergleichbarkeit unterschiedlicher Modelle zu? Mit dieser Frage befasst sich das im September 2014 gestartete Forschungsprojekt von Next Energy „Variprüf BZ“ – Untersuchung der Variabilität von Prüfmethoden und Randbedingungen zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse von Brennstoffzellenprüfungen nach der DIN EN IEC 62282-2.

Das EWE-Forschungszentrum Next Energy arbeitet hier mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem Projektkoordinator Zentrum für BrennstoffzellenTechnik ZBT GmbH aus Duisburg zusammen.

Im derzeit gültigen DIN-Prüfverfahren werden in erster Linie die grundlegenden Sicherheitsanforderungen für Brennstoffzellenmodule festgelegt. Allerdings ist die Beschreibung der Prüfmethoden relativ offen gehalten, so dass die Ergebnisse einigen Interpretationsspielraum zulassen. An diesem Punkt setzen die Projektbeteiligten an: Sie erarbeiten derzeit eine Testmatrix, nach der in den kommenden Monaten unterschiedliche kommerziell verfügbare Brennstoffzellenmodule geprüft werden.  „Diese Untersuchungen wiederholen wir in einem Ringversuch soweit wie möglich an den Testständen aller Projektpartner, so dass wir die Ergebnisse anschließend direkt miteinander vergleichen können“, erklärt Dr. Corinna Harms, Variprüf BZ-Projektleiterin bei Next Energy. „Somit können wir die Vergleichspräzision des Prüfverfahrens ermitteln. Gleichzeitig erhalten wir Hinweise auf Abhängigkeiten zwischen einzelnen Parametern.“

Aus den gewonnenen Verfahrenskennwerten wollen die Wissenschaftler im Laufe des Projekts Erkenntnisse über verschiedene Einflussfaktoren sammeln, die zum Beispiel durch Messungenauigkeiten, Laborbedingungen, Transport, Luft- und Wasserstoffqualität oder die Messumgebung verursacht werden. „So erzielen wir nicht nur mehr Transparenz und Vergleichbarkeit im Bereich der normgerechten Prüfung von Brennstoffzellen“, fasst Joachim Jungsbluth, Koordinator des Projektes, zusammen, „sondern geben auch einen Anstoß für die Ausarbeitung eines neuen Normentwurfs, der speziell auf die Leistungsprüfung von Brennstoffzellenmodulen ausgerichtet ist.“

Eine entsprechende Empfehlung für die Erweiterung der DIN EN IEC 62282-Reihe um eine Leistungsprüfung wäre in Anlehnung an die DIN EN IEC 62282-3-200 für stationäre Brennstoffzellensysteme zu sehen. Hier gibt es speziell für stationäre Systeme eine Norm zur Leistungsmessung, die es für Brennstoffzellenmodule aktuell noch nicht gibt.
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