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Elektromobilität, Materialien, Bionik, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Universität, Wissenschaft

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iph0713Bislang zeigen sich Produktmängel an Schmiedeteilen erst, wenn das Bauteil komplett abgekühlt ist. Mit Hilfe von Elektroden können Schmiedegesenke überwacht und Fehler frühzeitig erkannt werden. Das hat das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) nachgewiesen. Gemeinsam mit zehn Unternehmen und dem Industrieverband Massivumformung e. V. haben die Wissenschaftler aus Hannover zwei Jahre lang erforscht, wie Schmiedeprozesse intelligent überwacht werden können.

Wissenschaftler haben untersucht, wie fehlerhafte Schmiedeteile direkt an der Presse als solche erkannt werden können. Dazu integrierten sie isolierte Elektroden an ausgewählten Stellen im Gesenk. Kommt das Werkstück bei der Umformung mit der Elektrode in Kontakt, schließt sich der Stromkreis. Die Mitarbeiter sehen am Computer, ob an der Elektrode Strom geflossen ist. Dadurch wissen sie, ob das Gesenk während des Schmiedens komplett gefüllt war.

Die Herausforderung bestand zunächst darin, den Bereich zwischen Elektrode und Gesenk zu isolieren. Eine solche Isolation wurde bislang noch nicht umgesetzt. Wie anschließende Versuche in zwei beteiligten Unternehmen zeigten, funktioniert das Prinzip der Gesenküberwachung mit Elektroden. Zukünftig soll noch untersucht werden, wie die Standzeiten der Elektroden erhöht werden können.


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