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Montag, September 25, 2017
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Aktuelles aus der Angewandte Forschung

Elektromobilität, Materialien, Bionik, Medizintechnik, Erneuerbare Energien, Universität, Wissenschaft

Aus den Specials

  • Dach- und Fassadenelemente mit integrierten optoelektronischen Bauelementen

    fraunhofer0317 Das vom BMWI geförderte Verbundprojekt „Flex-G“ unter der Forschungsinitiative „ Energiewende Bauen “ ist kürzlich gestartet. Ziel des Vorhabens ist die Erforschung von Technologien zur Herstellung von transluzenten und transparenten Dach- und Fassadenelementen mit integrierten optoelektronischen Bauelementen. Im Fokus stehen dabei ein schaltbarer Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und die Integration flexibler Solarzellen. Weiterlesen
  • Toolcraft unterstützt Hyperloop 2.0 Projekt der Warr e.V. an der TU München

    toolkraft0317 Die Idee des „Hyperloops“ stammt von Elon Musk, der nicht nur Paypal verwirklicht, sondern auch namhafte Firmen wie Tesla oder SpaceX gegründet hat. Jetzt geht der Traum vom schnellen Reisen in die nächste Runde: Dabei sollen Menschen in einer Kapsel mit Schallgeschwindigkeit (1200 km/h) in einer Vakuumröhre an ihr Ziel Weiterlesen
  • Würth Elektronik und Fela forschen gemeinsam an neuer Technologie

    wuerth0317 Trotz der der positiven Umsatzzuwächse innerhalb der Leiterplattenbranche ist davon auszugehen, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen ist. Leiterplattenhersteller müssen sich dem enormen Preisdruck asiatischer Hersteller, den steigenden Herstellungskosten in Europa und dem angespannten globalen Wettbewerbsumfeld stellen. Seit Anfang des Jahres vereint daher Würth Elektronik und Fela eine Entwicklungskooperation zur Weiterlesen
  • Dünnringlager in künstlichem Kniegelenk und E-Bike mit Automatikgetriebe

    rodriguez0217 Dünnringlager von Rodriguez erreichen trotz Miniaturisierung eine vergleichbare Leistungsfähigkeit und Lebensdauer wie normale Wälzlager. So lässt sich mit ihnen die Getriebeeinheit im Kniegelenk eines Exoskelettes ohne komplizierte und platzraubende Hilfskonstruktionen lagern. Zudem kommen sie in einem Fahrrad mit Automatikgetriebe zum Einsatz. Weiterlesen
  • Positronen als neues Werkzeug für die Forschung an Lithiumionen-Batterien

    TUM0117 Forschungsbericht

    Akkus, deren Kathode aus einer Mischung aus Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium besteht, gelten derzeit als die leistungsfähigsten. Doch auch sie haben eine begrenzte Lebensdauer. Schon beim ersten Zyklus verlieren sie bis zu 10 % ihrer Kapazität. Woran das liegt und was gegen den darauffolgenden schleichenden Kapazitätsverlust unternommen werden kann, Weiterlesen

  • Stuttgarter Forscher stellen extrem leistungsfähiges Linsensystem her

    nanoscribe0117 Forschungsbericht

    Adleraugen sind extrem scharf und sehen sowohl nach vorne, als auch zur Seite gut – Eigenschaften, die man auch beim autonomen Fahren gerne hätte. Physiker der Universität Stuttgart haben nun im 3D-Druck Sensoren hergestellt, die das Adlerauge auf kleiner Fläche nachbilden und das mit neuester 3D-Druck-Technologie von Nanoscribe realisieren.

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  • Prüfsystem für zukunftsweisende Composites-Forschung

    zwick10416 Im vergangenen Jahrzehnt hat sich die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung (SLK) der TU Chemnitz zu einer der führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus entwickelt. Um den steigenden Prüfbedarf in immer neuen Anwendungsfeldern für Composites-Materialien decken zu können, hat sich die Professur SLK für ein fortschrittliches Prüfsystem von Zwick Roell Weiterlesen
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TUMForschungsbericht

In einem Pilotprojekt wollen Forscher intelligente Ampelsteuerungen für Strecken außerhalb von Ortschaften entwickeln. Für deren Steuerung sollen auch Informationen aus dem Fahrzeug genutzt werden. Im Projekt Kolibri übermittelt das Fahrzeug per Mobilfunk Rohdaten wie Zeit und genaue Position. Erste Teststrecken sind eingerichtet.



Innerhalb von Städten haben die Verkehrsplaner bereits auf vielen Strecken sogenannte Grüne Wellen eingerichtet. Hierzu gleichen sie über mehrere Ampeln hinweg die Rot- und Grünphasen so aufeinander ab, dass ein Fahrzeug mit der korrekten Geschwindigkeit über eine längere Strecke immer in der Grünphase bleibt.

„Zwar funktioniert eine Grüne Welle in der Regel nur in einer Fahrtrichtung,“ sagt Alexander Dinkel, Projektleiter bei der Transver GmbH, „aber in Richtung der Grünen Welle wird der Verkehrsfluss auf diese Weise erheblich verbessert. Wir reduzieren so die Lärm- und Abgasemissionen und die Straße kann, beispielsweise im morgendlichen Berufsverkehr, ein deutlich höheres Verkehrsaufkommen bewältigen.“ Kolibri, Kooperative Lichtsignaloptimierung – Bayerisches Pilotprojekt, ist ein Gemeinschaftprojekt der Technischen Universität München (TUM), der BMW Group, der Transver GmbH und der Obersten Baubehörde im Bayerischen Innenministerium. Ziel ist es, solche Ampelschaltungen nun auch für den Verkehr außerhalb von Ortschaften zu realisieren.

Fahrzeug informiert Ampel

Auf der Landstraße sind Grüne Wellen erheblich schwieriger zu realisieren. Da die Abstände der Lichtsignalanlagen erheblich größer sind, weisen auch die Abstände zwischen den Fahrzeugen und die gefahrenen Geschwindigkeiten deutlich größere Unterschiede auf als innerorts. Mit Kolibri sollen daher erstmals auch Informationen aus dem Fahrzeug in die Ampelsteuerung außerorts eingehen. Per Mobilfunk übermittelt das Fahrzeug Rohdaten wie Zeit und genaue Position. Der Computer in der Zentrale kann daraus Informationen über die Verkehrslage, die Geschwindigkeit oder die Zahl der Ampelstopps und die Wartezeiten ermitteln, die dann als Korrekturgrößen wieder in die Steuerung der Lichtsignalanlage einfließen können.

Die Forscher gehen sogar noch einen Schritt weiter: Die Informationen über die Schaltphasen der Ampeln werden auch ins Fahrzeug übertragen, so dass der Fahrer seine Fahrt entsprechend anpassen kann. „Da wir auf der Landstraße oft große Abstände zwischen den Ampeln haben, kann der Fahrer mit der vorausschauenden Information über die Schaltzeitpunkte der einzelnen Lichtsignale die Fahrweise effektiv anpassen. Er reduziert damit den Verbrauch und die Emissionen,“ sagt Susanne Breitenberger, Projektleiterin für BMW Verkehrstechnik und Verkehrsmanagement.

Teststrecken in München und Regensburg

Für Kolibri wählte die Oberste Baubehörde zusammen mit den Projektpartnern zwei Teststrecken aus: ein Teilstück der B13 im Norden Münchens und ein Teilstück der Staatsstraße St2145 in der Nähe von Regensburg. Im ersten Schritt wurden in den vergangen Monaten die Verkehrsströme auf diesen Strecken analysiert. Gleichzeitig reproduzierten die Wissenschaftler am Lehrstuhl für Ergonomie der TU München die Teststrecken in ihrem Simulator und können nun die verschiedenen Methoden der Verkehrsbeeinflussung simulieren, ohne in das reale Verkehrsgeschehen eingreifen zu müssen. 

Ein weiteres Ergebnis der ersten Projektphase ist eine Systemarchitektur die es ermöglicht, die unterschiedlichen, bis zu 20 Jahre alten Lichtsignalanlagen in eine einheitliche Kommunikations- und Steuerungsstruktur einzubinden. Über Mobilfunk werden nun die Anlagen mit der Zentrale im Büro der Transver GmbH verbunden. Diese kann dann die aufbereiteten Daten an die Fahrzeuge weiter geben, entweder in den Bordcomputer oder an ein Smartphone. Eine entsprechende Applikation (App) wertet die Daten aus und gibt dem Fahrer Empfehlungen zur optimalen Geschwindigkeit. 

Aufgabe des Lehrstuhls für Ergonomie ist es nun heraus zu finden, wie diese Informationen aufbereitet und präsentiert werden müssen. „Einerseits wollen wir den Fahrer zur Anpassung seines Fahrverhaltens anregen,“ sagt Michael Krause vom Lehrstuhl für Ergonomie der TU München, „andererseits dürfen wir ihn aber damit auch nicht vom Verkehrsgeschehen ablenken.“ Mit einer Online-Umfrage ermitteln die Forscher derzeit Basisdaten zum Nutzerverhalten und zur Akzeptanz einer solchen Applikation:


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