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Samstag, Oktober 21, 2017
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helmrich Interview mit

Klaus Helmrich,

CEO Siemens AG, Industry Sector, Drive Technology Division, Nürnberg:

"Weitere Produktivitäts- und Energieeffizienz-Potenziale  können nur noch in der Integration generiert werden."

 


Die Optimierung des Einzelproduktes ist nahezu abgeschlossen. Deshalb ist für Siemens mit dem strategischen Ansatz hin zur dreifachen Integration eine neue Ära angebrochen: Die Division Drive Technologies  möchte den nahtlosen Antriebsstrang schaffen, diesen in die Automatisierungswelt Totally Integrated Automation integrieren und schließlich in die Applikation des Kunden einbinden. developmentscout sprach mit Klaus Helmrich, CEO der Division Drive Technologies, auf der Vorpressekonferenz zur Hannover Messe über die neue strategische Ausrichtung.

 

developmentscout: Der Hannover Messe-Auftritt von Siemens steht unter dem Motto "Create sustainable value": Wie setzt das Ihre Division in der Antriebstechnik um?

developmentscout: Mit dem Vorteil „Energieeffizienz“ ist ja heute beinahe jede Produktinnovation der Antriebstechnik ausgestattet. Was kommt danach, wenn diese eines Tages ausgeschöpft ist?

Helmrich: Nach der Optimierung der Energieeffizienz des einzelnen Produktes lässt sich diese noch verstärken, wenn man die Gesamtapplikation betrachtet. Durch den Einsatz effizienter Motoren und passender Umrichter kann zwar die Energieeffizienz einer Anwendung bereits deutlich erhöht werden, ein Höchstmaß lässt sich aber erst durch eine den gesamten Antriebsstrang umfassende integrierte Lösung erzielen. Etwa 60 Prozent der Einsparungen bei modernen Energieeffizienz-Applikationen wird durch die intelligente Kombination der Komponenten und nicht durch die Komponenten selbst erreicht. Die Optimierung der Einzelprodukte ist also weitestgehend ausgeschöpft.  Weitere Produktivitäts- und Energieeffizienz-Potenziale  können nur noch in der Integration generiert werden.

developmentscout: Wie sieht das in der Praxis aus?

Helmrich: Wir haben den Vorteil, dass wir den Kunden den kompletten Antriebsstrang anbieten können: Mit Getriebe, Kupplung, Motor, Umrichter und  dazugehörigem Steuerungssystem schaffen wir einen nahtlosen Antriebsstrang, integrieren ihn in die Siemens-Automatisierungswelt ‚Totally Integrated Automation‘, kurz TIA, und binden dieses beim Kunden in seine Applikation ein. Das TIA Portal ist ein Engineering-Framework, mit dem unsere Anwender den gesamten Planungs- und Programmierungsprozess, das sogenannte Engineering, auf einer einheitlichen Bedienoberfläche optimal gestalten können. Da alle Daten zentral verwaltet werden und das Framework den Nutzer aktiv unterstützt, sinken die Kosten und die Time-to-Market wird beschleunigt. Durch unser ausgeprägtes Branchenniveau können wir die integrierten Technologien auch effektiv auf die Anwendungsebene übertragen.

developmentscout: Sehen Sie auch den Trend zurück zur Einfachheit, so dass nicht jedes Produkt mit jedem Feature versehen sein muss, sondern eher auf die Ausstattung begrenzt wird, die der Anwender tatsächlich benötigt?

Helmrich: Unter Einfachheit der Produkte verstehen wir, dass wir es dem Anwender leicht machen, mit unseren Produkten umzugehen. Das Produkt muss aber die Funktionalität besitzen, die der Anwender benötigt, um seine Prozesse und Applikationen optimal betreiben zu können. Unser TIA Portal unterstreicht das Prinzip der Einfachheit. Es ermöglicht dem Anwender, seine Aufgabe einfach zu konfigurieren und zu parametrieren. Die Bedienoberfläche wird etwa fortlaufend den Prozessschritten angepasst, der Nutzer erhält stets die Informationen und Optionen, die er für den jeweiligen Arbeitsschritt benötigt. Auch auf der Hannover Messe präsentieren wir eine Auswahl an Softwaretools, mit denen wir dem Anwender den gezielten Weg zum Produkt zeigen. Mit dem DT-Konfigurator kann er beispielsweise die technisch optimale Auswahl an Umrichtern für seine spezielle Applikation systematisch ermitteln. Mit der Software ‚StartDrive V11‘ integrieren wir derzeit unsere Umrichtertechnologie in das TIA Portal.

developmentscout:  Solche strategischen Ausrichtungen sind ja heute notwendiger denn je um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Wie kann aus Ihrer Sicht die deutsche Wirtschaft den technischen Wettbewerb mit China nachhaltig und langfristig gewinnen?

Helmrich: Ich stimme Ihnen zu: Ein technologisch möglichst integriertes Angebot ist in jeder Hinsicht wichtig für den zukünftigen Erfolg auf dem Weltmarkt. China nimmt dabei für uns eine zunehmend wichtige Rolle ein. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit unseres Angebotes stehen dabei im Vordergrund, nicht der kurzfristige Gewinn. Und der Erfolg auf dem Weltmarkt muss immer wieder neu abgesichert werden.

Das Interview führte Chefredakteurin Angela Scheufler.


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