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sulzer0113Fachartikel

Wärmebehandlungsprozesse werden heutzutage eingesetzt um umweltbewusst die Eigenschaften von Automobilkomponenten zu verbessern. Der Dünnfilmbereich der Sulzer Metco bietet hierfür spezielle Verfahren an. Das "A.Ionit OX"-Verfahren kombiniert konventionelle Verfahren wie Gasnitrieren/-nitrocarburieren mit Plasmanitrieren und Oxidation. Damit behandelte Komponenten bieten optimalen Schutz vor Verschleiß und Korrosion bei sehr guten dynamisch-mechanischen Eigenschaften.



Es findet sich heute kaum ein europäischer Automobilhersteller, der kein behandeltes Bauteil im Fahrzeug verwendet. Zahlreiche Automobilisten profitieren bereits von Sulzers Dünnschichtlösungen. Bei dem A.Ionit OX-Verfahren wird während des Gasnitrocarburierens eine Nitrierschicht erzeugt. Hierbei werden die Elemente Stickstoff und Kohlenstoff gezielt in der Oberfläche eingelagert. Es bildet sich ein Verbindungsbereich mit einer definierten Struktur und Phasenzusammensetzung. Die Verbindungsschicht erreicht je nach Material Härten von bis zu 1100 HV. Die Nitrierhärtetiefe ist nach diesem Prozessschritt, je nach Anforderung, gezielt beeinflussbar. Nachfolgend wird die Nitridoberfläche plasmaaktiviert. Sie wird so stabilisiert und mit optimaler Haftfestigkeit für die abschließende Oxidation ausgestattet.

Korrosionsschutz und geringe Reibung

Die behandelten Oberflächen zeichnen sich durch einen sehr guten Korrosions- und Verschleißschutz aus. Auch Kontaktkorrosion mit anderen Metallen und insbesondere Leichtmetallen findet bei A.Ionit OX -Oberflächen nicht statt. Neben dem sehr guten Korrosionsschutz bietet die spezielle Morphologie der Oxidschicht geringe Reibwerte, die sich im Betrieb weiter verbessern. Unabhängige Tests haben gezeigt, dass in der Regel keine Änderung der Dichtwerkstoffe nötig sind, der Verschleiß dennoch deutlich reduziert wird.

Auch die Umwelt profitiert

A.Ionit OX behandelte Komponenten stellen eine umweltfreundliche Alternative zu bisher zahlreich verwendeten galvanischen oder chemischen Abscheideverfahren (wie Vernickeln oder Verchromen) oder Salzbadnitrierverfahren dar, um zuverlässig vor Korrosion zu schützen. Gleichzeitig wird im Vergleich zu Chromschichten ein geringerer Reibwert erreicht. Die mit diesem Verfahren gebildete Oxidschicht bietet besonders in der Umgebung aggressiver Medien, wie zum Beispiel Ölen und Schmierstoffen, sowie auch Biodieselkomponenten (RME) einen sehr guten Korrosionsschutz.

Keine umweltgefährdenden Stoffe

Natürlich existieren eine Vielzahl an Korrosions- und Verschleißschutzschichten, von denen allerdings eine große Anzahl die Umwelt durch giftige und schlecht recyclebare Abfallstoffe und gleichzeitig die Wirtschaft durch die schlechte Wiederverwertbarkeit belasten. Besonders die Richtlinie 2000/53/EG des Europäischen Parlaments hat die europäischen Automobillisten veranlasst, über Alternativen nachzudenken. Hier bietet das A.Ionit OX-Verfahren im Gegensatz zum Einsatz von Chromverbindungen einige gesundheits- und ressourcenschonende Vorteile. Bei diesem nachhaltig umweltfreundlichen Verfahren fallen weder bei der Erzeugung der Schichten noch bei einer späteren Entsorgung der Komponenten umweltgefährdende Stoffe an. Die behandelten Komponenten lassen sich gemeinsam mit anderem Stahlschrott wieder einschmelzen. Die Instandsetzung beschädigter Komponenten ist ebenfalls möglich, was zudem einen Beitrag zur Ressourcenschonung leistet.

Des Weiteren erlaubt die Behandlung, auch in Kombination mit einer PVD- oder DLC-Schicht, die Substitution teurer Materialien. Die hohen Kosten für hochlegierte Stähle, wie sie im Automobilbau verwendet werden, können gesenkt werden. Preiswerte Werkstoffe sind durch A.Ionit OX bestens für die nötigen Belastungen gerüstet.


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