25. Oktober 2012
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Die
Weiss Kunststoffverarbeitung verfügt über umfassendes Know-how bei der Verarbeitung von Hochleistungs-Kunststoffen mit sehr hohen Glasfaseranteilen. Diese Werkstoffe bieten exzellente Eigenschaften, aber sie sind schwer zu verarbeiten. Weiss fertigt hoch beanspruchbare Komponenten u. a. aus den Materialien Grivory GV-5H, GVX-5H, G4V-5HS und HTV-65H1.
Hohe Festigkeit, sehr gute Temperaturbeständigkeit, geringer Verzug, plane Oberflächen und eine perfekte, metallähnliche Optik: Hochleistungs-Polyamide mit sehr hohem Glasfaseranteil bieten aus Sicht des Anwenders ein Eigenschaftsprofil, das in vieler Hinsicht dem von Metall gleichkommt. So werden diese Hochleistungs-Polyamide aufgrund der Werkstoff-eigenschaften häufig für die Produktion von Komponenten verwendet, die zuvor mit deutlich höherem Zeit- und Kostenaufwand aus Metall hergestellt wurden. Die extrem kosten- und qualitätsbewusste Automobilindustrie, aber auch die Elektroindustrie nutzt diese Vorteile bereits und setzt in hohem Maße GFK-verstärkte Polyamide ein. Bauteile aus den GFK-verstärkten Polyamiden der Grivory-Reihe werden u. a. in Kfz-Bremskraftverstärkern eingesetzt. Bereits bei der werkstoffgerechten Konstruktion derartiger Bauteile ist die Unterstützung der Polyamid-Experten von Weiss sinnvoll. Vertriebsleiter Rüdiger Walter: „Aufgrund der hohen GFK-Anteile weist der Werkstoff ein besonderes Fließverhalten auf, das man bei der Detailkonstruktion und auch bei der Füllgradsimulation berücksichtigen muss.“ Mindestens ebensoviel Aufmerksamkeit ist beim Werkzeugbau nötig, der bei Weiss im eigenen Haus erfolgt: „Das Rohmaterial ist wegen der Glasanteile sehr abrasiv, so dass alle produktberührten Teile des Werkzeugs beschichtet werden müssen, möchte man zufriedenstellende Werkzeugstandzeiten erreichen.“ Bei der Materialzuführung greifen die Ingenieure auf besondere Schnecken-/ Zylinder- Paarungen zurück und arbeiten eng mit Spezialisten der Heißkanaltechnik zusammen. Beim Spritzgussvorgang selbst werden die relevanten Prozessparameter inline erfasst. Dazu gehört auch die Temperaturüberwachung der Kavität mittels Sensor im Werkzeug. Das Ergebnis dieses anspruchsvollen, exakt kontrollierten Prozesses sind Bauteile, die sich deutlich günstiger fertigen lassen und deutlich leichter sind als Metallkomponenten. Darüber bietet Spritzguss eine große Designfreiheit.
weiterer Beitrag des Herstellers
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