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Freitag, Oktober 20, 2017
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doceram03151Blechexpo/Schweisstec Halle 6, Stand 6404

Dass Konstrukteure und Anwender von Blechbearbeitungs- und Schweißanlagen gern metallische Werkstoffe für ihre Maschinen verwenden, liegt auf der Hand. Geht es um die Fixierung von Blechen und Baugruppen in automatisierten Schweißstraßen, bietet aber der Verzicht auf (Hart-)Metall klare Vorteile. Denn Zentrierstifte aus Keramik halten in dieser Anwendung bis zu 40-fach länger. Doceram bietet ein Programm an Zentrierstiften aus der blauen Hochleistungskeramik „Cerazur“. 

Die verlängerte Standzeit der Keramik-Zentrierstifte wird erstens durch die große Härte und Schlagzähigkeit der Hochleistungskeramik erzielt. Bei den sehr hohen Taktraten der automatisierten Produktion wie von Automobilkarossen kommt es selbst bei Hartmetall-Zentrierhilfen schnell zu Verformungen und Abrieb. Komponenten aus Cerazur, einem Yttrium-stabilisierten Zirkoniumoxid, bleiben hingegen selbst bei extremer mechanischer Beanspruchung formstabil.

Zweitens bietet die Keramik den Vorteil, dass keine Schweißspritzer an ihr haften bleiben. Das verhindert Produktionsunterbrechungen aufgrund von fehlerhafter Fixierung, die aus dem Materialaufbau resultiert. Das heißt: Wenn in der Fertigungslinie Cerazur-Zentrierstifte zum Einsatz kommen, bleibt die Positioniergenauigkeit über lange Zeiträume gewährleistet.

Der Anwender erhält exakt reproduzierbare Schweißergebnisse profitiert von hoher Verfügbarkeit bei minimalen Stillstandszeiten. Das ist gerade in der automatisierten hochgetakteten Produktion wie im Kfz-Karosseriewerk ein entscheidender Vorteil, gegenüber dem die Mehrkosten der Hochleistungskeramik in den Hintergrund treten. Und das gilt nicht nur für Schweißstraßen sondern auch für andere Verbindungstechniken wie Bördeln und Clinchen.

Automobilbauer setzen inzwischen die Cerazur-Positionierstifte ein und profitieren von deren technischen und wirtschaftlichen Vorteilen. Sie verwenden entweder die Stifte, die es in zahlreichen Baugrößen und -formen gibt. Oder sie nutzen die kompletten Schweißelektroden, bestehend aus einer Basiselektrode, einer aufgeschraubten Wechselelektrode und einem druckluftbetätigten Zentrierstift aus Keramik.
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