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Montag, Dezember 11, 2017
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reprap0416German Reprap und Dow Corning präsentieren die neue Methode zur Additiven Fertigung von Flüssigkeiten mit dem „Dow Corning LC-3335“ 3D-Druck-Siliconkautschuk. Entwickelt in einer gemeinsamen Kooperation ist diese bahnbrechende neue Werkstofftechnologie vielleicht die erste Lösung, die speziell für Designer konzipiert ist, die die Leistungsvorteile von Silikon mit den Design- und Verarbeitungsvorteilen ihres additiven Herstellungsverfahrens nutzen wollen.

"Dieses Material bringt die Kraft und Flexibilität der Silikontechnologie in den Bereich des 3D-Drucks. Die Nutzer können nun die vorteilhaften Eigenschaften von Silikonen mit einer schnelleren Herstellung von Prototypen und Kleinserie von hochkomplexen Teilen kombinieren“, so Hugo da Silva, Global Industry Director for Lighting and 3D Printing bei Dow Corning.

Die zum Patent angemeldeten 3D-Drucker fertigt aufeinanderfolgende LC 3335 3D-druckbare Silikonkautschuke, die mit dem FFF Prozess vergleichbar sind. Solch komplexe Teile konnten bislang nur schwierig oder gar unmöglich mit dem Spritzguss umgesetzt werden. Jede Schicht aus Silikon ist durch thermische Härtung vollständig vernetzt. So erhalten die Teile mechanische Eigenschaften, die mit herkömmlich geformten Komponenten vergleichbar sind.

Die mit den LC-3335 Siliconen auf dem 3D-Drucker gefertigten Testteile zeigten das gleiche scharfe Härtungsprofil von spritzgegossenen Testproben sowie durchschnittlich 80 % der mechanischen Eigenschaften der Proben. Insbesondere zeigten 3D-gedruckte Teile 70 % der Zugfestigkeitsdehnung von spritzgegossenen Proben und 90 % ihrer Reißfestigkeit. Mit dem 3D-Drucker ist der LC-3335 3D-druckbare Silikonkautschuk somit in der Lage, funktionale Prototypen zu drucken und kleine Fertigungsversuche komplexer Teile zu ermöglichen. Die enge Übereinstimmung mit LSR Eigenschaften ermöglicht eine einfache Übertragung in herkömmliche Spritzgussverfahren für die Großserienfertigung.

Anwendungen finden sich in u. a. Automobilindustrie, Medizintechnik.
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