German Dutch English French Italian Japanese Portuguese Russian Spanish
Logo 2014
  • Messespecial zur EMO

    Die Welt der Metallbearbeitung trifft sich im September wieder in Hannover: Wir geben einen Vorgeschmack.

    Weiterlesen
  • Top Ten

    Hier finden Sie alle meistgelesenen Beiträge im Monat, im Jahr von 2010 bis heute

    Weiterlesen
  • Konfiguratoren

    Online-Produktfinder und -Tools zur Berechnung und Auslegung von Produkten für Ihre Konstruktion

    Weiterlesen
  • 1
Mittwoch, August 23, 2017
top ten
konfiguratoren
Fachgebiete Icon Special Icon Messen Icon Interview Icon Webcasts Icon
Literatur Icon News Icon Karriere Icon Veranstaltungen Icon Newsletter Icon

intrion0212Das Additive Manufacturing-Verfahren des Lasersinterns hat einen Reifegrad erreicht, mit dem sich auch hoch beanspruchbare Komponenten für die Industrieautomation herstellen lassen. Ein Beispiel dafür gibt die Intrion NV, für die Materialise maßgeschneiderte Robotergreifer fertigt.

Bei den maßgeschneiderten Automationslösungen u. a. für das Montieren, Etikettieren, Verpacken, Verteilen, Kommissionieren und Versenden von Produkten spielen Greifer eine wichtige Rolle. Wenn es um komplexe Handling-Aufgaben geht, um empfindliche Produkte oder sehr hohe Taktgeschwindigkeiten, entwickelt Intrion kundenspezifische Greiforgane für die zumeist roboterbasierten Handhabungssysteme. Traditionell wurden diese Greifer mit spanabhebenden Technologien aus Aluminium gefertigt. Unlängst hat sich Intrion entschieden, diese Produkte mit den Verfahren des „Additive Manufacturing“ zu produzieren, und hat Materialise mit der Produktion der ersten Greiforgane beauftragt.

Für diese Entscheidung gibt es gute Gründe. Erstens ist der verwendete Werkstoff, ein spezielles Polyamid, leichter. Dessen Einsatz ermöglicht eine höhere Robotergeschwindigkeit und kürzere Taktzeiten bei geringem Energieverbrauch. Vor allem die Beschleunigungswerte, die erreicht werden, sind beeindruckend und deutlich höher als die von Aluminiumkomponenten. Ein zweiter Vorteil des Additive Manufacturing sind die kurzen Projektierungs- und Fertigungszeiten. Innerhalb von zwei Wochen steht ein erstes Muster bereit, das getestet und optimiert werden kann. Die Fertigung dauert nur wenige Stunden. Drittens erlaubt das Lasersintern im Vergleich zur spanenden Fertigung sehr viel größere Design-Freiheiten. Ein ganz wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Kanäle für die Zuführung von elektrischem Strom, Signalen und Druckluft direkt in den Greifer integriert werden können. Auch elektronische Bauteile lassen sich in die Konstruktion einfügen. Darüber hinaus ist der Anwender flexibler, wenn Anpassungen an der Anlage vorgenommen werden sollen. Dann wird basierend auf vorhandenen Konstruktionsdaten schnell ein neuer Greifer produziert.

Mit Blick auf die Optik und die Funktionseigenschaften muss der Anwender von lasergesinterten Greifergehäusen keine Einschränkungen in Kauf nehmen. Da der verwendete Werkstoff lebensmittelgerecht ist, können die Komponenten auch FDA-zertifiziert und in der Lebensmittel- oder Pharmaproduktion eingesetzt werden.


weiterer Beitrag des Herstellers          Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Aktuelle Messespecials

Fachmessen im Überblick

Messekalender

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31

Nächste Veranstaltungstermine

Mi Sep 06 Kompakt Forum: Netzwerktechnik CC-Link IE Field Veranstalter: Mitsubishi Electric
Do Sep 07 Kompakt Forum: Programmierbare Automatisierungslösungen Veranstalter: Mitsubishi Electric
Do Sep 07 @09:00 Sicherheitstechnik in der Fluidik Veranstalter: Schmersal
Di Sep 12 @09:00 Risikobeurteilung gemäß Maschinenrichtlinie 2006/42/EG Veranstalter: Schmersal
Di Sep 12 @09:30 Funk als Trendthema in der Intralogistik und Industrie – Roadshow Veranstalter: Steute
Di Sep 12 @11:00 Infrarot Workshop Veranstalter: Optris und Roth