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Donnerstag, August 17, 2017
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octum0114Metav Halle 16, Stand A64

Die Rückverfolgbarkeit wird zunehmend auch in der Gießerei oder bei Schmiedeteilen vom ersten Prozessschritt an gefordert. Die 3D OCR Systeme von Octum benutzen als Sensor schnelle, hochauflösende 3D Laser Triangulationskameras die bis zu 15.000 3D Bilder/s aufnehmen. Die integrierte Scheimflugoptik und automatische Nachführung der Messebereiche ermöglichen einen erweiterten Tiefenschärfebereich ohne Geschwindigkeitseinbußen bei gleichzeitig hoher Tiefenauflösung bis zu 5 µm.

Zur Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit wird beispielsweise jedes einzelne Eisenbahnrad mit einer laufenden Produktionsnummer bestehend aus geprägten Zeichen gekennzeichnet. Gussteile haben die spezifischen Produktionsdaten als erhabene Zeichen codiert. Aufgrund der schwierigen Randbedingungen ist nur mit 3D Methoden eine prozesssichere Erkennung der Zeichen möglich. Für die weitere Verfolgung der Teile in den nächsten Prozessschritten, wird meist ein Data Matrix Code (DMC), in dem zusätzlich eine fortlaufende Nummer integriert ist, aufgetragen da diese Codierung in den nachfolgenden Stationen auch mit einfachen Lesegeräten sicher gelesen werden kann.

Die Systemsoftware des Anbieters benutzt ein statistisches Verfahren beim Lernen und Erkennen des jeweiligen Zeichensatzes, sodass auch bei großen Schwankungen des Erscheinungsbildes der Zeichen, eine hohe Lesesicherheit erzielt wird. Zur Segmentierung der Zeichen wurden lokal adaptive Methoden implementiert, um auch bei wenig ausgeprägten Zeichen eine sichere Lokalisierung der Zeichen zu gewährleisten.

Die einzelnen 3D Lesestationen werden aufgabenspezifisch projektiert und sind in der jeweils notwendigen Schutzart verfügbar. Je nach Aufgabenstellung werden dabei stationäre 3D Kameras, wenn die Teile auf einem Rollengang oder Band bewegt werden, oder mobile 3D Kameras auf 1 bis 3 Achsen bei stationären Teilen, eingesetzt. Für die Integration in die Fertigung stehen die üblichen Standard Schnittstellen zur Verfügung.
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